Bildungsreform – Grossmann hoch erfreut über Einigung: „Sehr gelungenes Bildungspaket“

„Im Interesse der Kinder das Gemeinsame vor das Trennende stellen“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann zeigte sich heute, Montag, hoch erfreut über die erzielte Einigung zum Schulpaket: „In den Kindergärten und Klassenzimmern wird die Zukunft unseres Landes geschrieben. Stellen wir das Gemeinsame vor das Trennende – das ist besonders in der Bildungspolitik wichtig und im Interesse der Kinder“, sagte Grossmann. Neben den Neuerungen, die den Schulen mehr Autonomie bei Organisation, Unterricht und LehrerInnenauswahl bringen, hob Grossmann in der heutigen Sondersitzung des Nationalrats zum Thema Bildung auch die Behördenreform und die transparentere Ressourcenverteilung hervor. ****

Die SPÖ-Bildungssprecherin dankte ausdrücklich allen Beteiligten, die in den „sehr schwierigen Verhandlungen“ konstruktive Beiträge geleistet haben. Grossmann lobte auch die Gesprächsbereitschaft der Oppositionsparteien und dankte besonders den Grünen für ihre „Kooperations- und Konsensbereitschaft“. Es sei gerade in der Bildungspolitik wichtig, „das Gemeinsame vor das Trennende“ zu stellen und „an einem Strang zu ziehen“, so Grossmanns Appell an alle Parlamentsfraktionen.

Was die Reform der Behördenstruktur betrifft, verwies Grossmann darauf, dass mit dem Paket die politischen Gremien wie Landesschulratspräsident und Vizepräsident abgeschafft werden und die neuen BildungsdirektorInnen nach objektiven Ausschreibungskriterien und mit klarem Qualifikationsprofil – „und nicht mehr auf Zuruf der Landeshauptleute“ – bestellt werden. Auch SchulleiterInnen werden künftig nach österreichweit einheitlichem Verfahren bestellt.

Weiters hob Grossmann die transparentere Ressourcenverteilung hervor. Mit dem Paket „wurde der Anker gelegt für einen Chancenindex“: Keinem werde etwas weggenommen, die KlassenschülerInnenhöchstzahl von 25 bleibe als Richtgröße erhalten, „aber Ressourcen kommen verstärkt dorthin, wo sie benötigt werden“.

Generell plädierte Grossmann für einen breiten Bildungsbegriff, wie ihn auch Bundeskanzler Christian Kern in seiner Rede betont hatte – nämlich Bildung vom Kindergarten über die Schulen bis zu den Hochschulen und auch die Lehrlinge umfassend, für die in den letzten Monaten mit dem Lehrlingspaket und der Ausbildungspflicht viel gelungen sei. (Schluss) ah/mb

 

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