Primärversorgungseinheiten – Spindelberger: Einigung sichert allgemeinärztliche Versorgung für die Zukunft

Wien (OTS/SK) - Der Initiativantrag von SPÖ und ÖVP zu den Primärversorgungseinrichtungen wurde heute im Parlament eingebracht. „Damit wird die allgemeinärztliche Versorgung der Bevölkerung für die Zukunft abgesichert“, zeigt sich SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger erfreut über den Gesetzesantrag. Primärversorgungseinheiten bringen für PatientInnen und Gesundheitsberufe viele Vorteile – längere Öffnungszeiten, umfassende multiprofessionelle Versorgung, mehr Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Gesundheitsberufen, so Spindelberger. ****

Bis 2020 werden 200 Millionen Euro aus Mitteln der Länder und der Sozialversicherung für die wohnortnahe und multiprofessionelle Primärversorgung zweckgewidmet. Insgesamt sollen nach den Einrichtungen in Wien, Enns und Mariazell weitere 75 Primärversorgungseinheiten als Gesundheitszentrum in der Stadt, als Gruppenpraxis oder Versorgungsnetzwerk im ländlichen Bereich realisiert werden.

Diese neue Form der Gesundheitsversorgung wird künftig auf die Bedürfnisse einer Region abgestimmt. Es arbeiten in Zukunft AllgemeinmedizinerInnen mit PflegerInnen oder Hebammen, KinderärztInnen, DiätologInnen, PhysiotherapeutInnen oder auch PsychologInnen zusammen – dies wird jeweils auf die Bedürfnisse einer Region abgestimmt. „Damit wird eine weit bessere Versorgung als bisher gewährleistet“, so der SPÖ-Gesundheitssprecher. (Schluss) sl/bj

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