Bildungsreform: Gordischer Knoten endlich gelöst

Kinderfreunde sehen Bildungsreform positiv für Kinder

Wien (OTS) - „Unter dem Strich ist heute ein guter Tag für die Schülerinnen und Schüler in unserem Land“, zeigt sich Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde mit der Bildungsreform im Kern zufrieden. „Die vorliegenden Reformen sind wichtige Schritte in Richtung einer positiven Entwicklung der Schule. Wir unterstützen die Reformbemühungen, weil mit ihnen die Chance gegeben ist, dass jahrzehntelange Blockaden im Bildungssystem aufgelöst werden“.

Das Wesentliche ist für die Kinderfreunde, was bei den Kindern ankommt. „Die ganzen parteipolitischen Kuhhändel, die in den letzten Monaten und Jahren zur Bildungsreform stattgefunden haben, interessieren uns eigentlich nicht. Wirklich wichtig ist, was bei den Kindern in den Klassen ankommt. Neben allen möglichen schulorganisatorischen Fragen, sind das vor allem pädagogische Innovationen. Die Reform in dem Bereich ist höchst an der Zeit. Unsere Kinder sollen sich endlich im bestmöglichen pädagogischen Lernumfeld entwickeln können. Und zwar alle.“, erklärt Christian Oxonitsch.

„Natürlich ist es bedauerlich, dass die gemeinsame Schule nur teilweise realisiert werden kann. Es wird jetzt darum gehen, dass die Möglichkeiten, die mit der Reform geschaffen werden, auch voll ausgeschöpft werden. Und wir werden uns weiter mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die gemeinsame Schule aller 10 bis 14-Jährigen doch noch flächendeckend Realität wird, weil nur die gemeinsame Schule ein Maximum an Chancengerechtigkeit bringt.“, so Oxonitsch.

Bei der Behördenstruktur sieht Oxonistch noch einige Fragen offen:
„Umso wichtiger wird es sein, gemeinsam mit den Ländern die nächsten Schritte zu setzen. Insgesamt waren die letzten Wochen für alle Betroffenen verunsichernd. Deshalb gilt es jetzt für uns alle, vertrauensbildende Maßnahmen zu setzen. Am besten wird uns das mit einer konsequenten, transparenten und an den Bedürfnissen der Kinder orientierten Umsetzung der Reformen gelingen.“

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