Österreich bekommt Freundschaftspreis des internationalen Terrors

Fossile Energie- und Klimapolitik Österreichs international herausragend

Wien (OTS) - Rechtzeitig vor dem Ende der Legislaturperiode wurde heute vor der Hofburg der österreichischen Bundesregierung für ihren konsequent fossilen Anti-Klimapolitik Kurs gratuliert. Mit fossilen Energieimporten in der Höhe von 100 Milliarden Euro alleine in den letzten zehn Jahren leistet Österreich einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung menschenverachtender Werte und der Zerstörung unserer Gesellschaft. „In Zeiten globaler Diskriminierung terrororientierter Gruppierungen setzt die österreichische Regierung ein wichtiges Zeichen für Ignoranz, Intoleranz und Instabilität – die drei I’s sind wichtige Werte für uns.“, so der Sprecher des preisverleihenden Kollektiv Kohlenstoff, Abu Karbun. 

„In Zeiten der Krise ist es wichtig, dass die Regierung auf Wachstumssstarke Sektoren setzt.“, so Abu Karbun, „Es ist kein Zufall, dass die weltweiten Militärausgaben seit mehreren Jahren höher als noch während des kalten Krieges sind.“, setzt Karbun fort. Terrororganisationen weltweit investieren erhebliche Finanzmittel, die sie durch Uran-, Gas,- oder Ölhandel oder -Abbau lukrieren. Immerhin mehr als 50% des österreichischen Öls stammen aus Staaten mit direktem oder indirektem Terror-Hintergrund. Dezidiert begrüßt wird die Tatsache, dass Österreich erfolgreich den Klimaschutz ignoriert - somit bleiben Energieimporte und Einnahmen für den Terrorismus weiterhin stabil. „Es ist löblich, dass sich die österreichische Bundesregierung gemeinsam mit Donald Trump hinter Wladimir Putin versammelt hat, um den Klimaschutz-Fanatikern zu begegnen. Fakt ist, dass Österreichs Energieimporte Arbeitsplätze und Investitionen in Terrororganisationen nachhaltig sichern.“, so Abu Karbun.

Die österreichischen Energiemporte sind seit 2001 um 240% gestiegen. Dieser Direkttransfer der österreichischen Haushalte und der Wirtschaft unterstützt mit durchschnittlichen Abflüssen von mindestens sieben Milliarden Euro im letzten Jahr engagierte Gruppen wie Boko Haram in Nigeria, den Islamischen Staat in Irak, Syrien und im Maghreb und viele weitere Organisationen. „Gerade in Österreich gibt es in der Energie- und Klimapolitik aufgeklärte Geister, die verstehen, dass eine nachhaltige Zukunft nicht alles ist.“, meint Karbun und setzt fort: „viel wichtiger als dieser vage Begriff „Klimawandel" ist doch, dass die österreichischen Bürger an der Tankstelle und beim Energieverbrauch hinter uns stehen. Hier passt kein Blatt Papier zwischen uns und  die Energieexperten der Regierung. Österreich setzt auf Import und hat auch die richtigen Partner dafür gewählt. Es bleibt zu hoffen, dass Kanzler Kern und Energieminister Mahrer den Kurs halten. Die Pipeline-Visite von Kanzler Kern in Russland oder auch das Engagement von Außenminister Kurz für Ölimporte wird sehr wohl positiv wahrgenommen.“

Der Wunsch nach mehr erneuerbaren Energien, klaren Plänen und Zielen für den Klimaschutz führt mittelfristig zu geringeren Investitionen in Militär und in den Sicherheitssektor - also gegen Wachstum und Beschäftigung in diesen Sektoren. „Das hat negative Auswirkungen,“  meint Abu Karbun, „der Terror ist eine globale Industrie. Fossile Verbrennungsmotoren, Ölkessel, Gasheizungen, Kohle- und Atomstrom stellen einen bedeutenden Beitrag zu unserem Wirtschaftszweig dar“, so Karbun. Abu Karbun schließt mit den Worten: „Diese Legislaturperiode hat gezeigt, dass man auch ohne eine einzige Maßnahme für Klimaschutz und gegen fossile Importe den Eindruck der Aktivität erwecken kann. Gleichzeitig wurde gesichert, dass Terrorfinanzierung weiterhin eine Zukunft hat. Deswegen möchten wir am heutigen Tag dieser Regierung herzlich gratulieren, dass sie ihrer fossilen Politik treu bleibt und verleihen ihr mit Freude den Freundschaftspreis des internationalen Terrors."

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Ansprechpartner: Subkommandant Abu Karbun
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