FP-Seidl zu Sigrid Pilz: Die objektiv schlechteste Kandidatin wurde wieder bestellt

Von einer Patientenanwältin darf mehr erwartet werden

Wien (OTS) - Wer das Wien heute-Interview mit Sigrid Pilz gehört hat, weiß spätestens jetzt, dass dieser Posten nicht aus objektiven Gründen vergeben wurde. In Qualitätsmedien sei sie oft vertreten meinte sie. „Was sind denn bitte Qualitätsmedien, Frau Pilz“, fragt der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Wolfgang Seidl und ergänzt: „Die auflagenstärksten Zeitungen Wiens können Sie nicht meinen, denn dort kommen Sie de facto nie vor. Außer, wenn Sie sich wieder einmal Ihr eigenes Gehalt auffetten lassen oder selbst medizinische Leistungen (wie im Vorjahr im AKH) beanspruchen.“

Sigrid Pilz, die weder Juristin noch Medizinerin ist und fünf Jahre lediglich durch Untätigkeit und Inkompetenz auffällig wurde, wird also ab 1. Juli 2017 weiter ihr bestdotiertes Amterl ausüben. Im Zuge ihres Amtsantritts 2012 hat sie für mediale Aufmerksamkeit gesorgt, indem sie sich ihren neuen Job mit einem höheren Gehalt gegenüber ihrem Vorgänger selbst versüßt hat.

Zusätzlich hat sie sich eine Mitarbeiterin aus dem Wiener grünen Rathausklub mitgenommen – selbstverständlich ebenfalls mit einem entsprechenden Salär. Danach wurde es allerdings rasch still um sie. Das änderte sich Anfang 2016, als sie im AKH selbst zur Patientin wurde. Anstatt jedoch - wie viele anderen Patienten zu dieser Zeit - am Gang ihrer Genesung entgegenzublicken, residierte sie in einem Doppelzimmer zur Alleinbenutzung.

Zu den aktuellen Problemen im Gesundheitsbereich - die es zuhauf gibt - hatte sie jedoch nie eine Stellungnahme parat. Weder Gangbetten noch stundenlange Wartezeiten in den Amublanzen, gesperrte Abteilungen in den Spitälern, fehlende Strahlentherapiegeräte oder monatelanges Warten auf OP-Termine usw. sind ihr Pressemeldungen wert. „Pilz ist die mit Abstand schlechteste Wahl die man treffen konnte. Selbst hochrangige Sozialdemokraten verstehen ihre Wiederbestellung nicht. Wir Freiheitlichen werden weiter all die Mängel im Gesundheitsbereich aufzeigen - Sigrid Pilz fühlt sich offensichtlich nicht zuständig“, schließt Seidl. (Schluss)

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