APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Kern und Van der Bellen aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 09.06.2017 bis 15.06.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche erneut der designierte ÖVP-Obmann Sebastian Kurz. Der ÖVP-Vorstand nominierte vergangene Woche vier neue StellvertreterInnen für Parteiobmann Kurz, offiziell bestätigt werden diese am ÖVP-Parteitag am 1.Juli in Linz. Neben dem oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer werden die Casinos-Austria-Finanzvorständin Bettina Glatz-Kremsner, die Bregenzer Stadträtin Veronika Marte sowie die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl künftig als Kurz´ Stellvertreter fungieren.

In einer aktuellen Umfrage für den Fernsehsender ATV liegt Kurz´ Partei mit 34% klar vor der SPÖ mit 26% und der FPÖ mit 24%. Sebastian Kurz sei derzeit „Projektionsfläche für jeden und alles“, kommentiert der Meinungsforscher Peter Hajek die Umfrageergebnisse. Inhaltlich werden Kurz hohe Kompetenzen zugetraut: 39% der Befragten denken, dass er den Wirtschaftsstandort Österreich wettbewerbsfähiger machen würde; eine erfolgreiche Gesundheitsreform trauen Kurz allerdings nur 22% der Befragten zu.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) auf Platz 6 im Ranking. Stelzer wurde – gemeinsam mit drei Kolleginnen – zu einem Stellvertreter von ÖVP-Parteiobmann Sebastian Kurz nominiert. Stelzer, der erst seit April das Landeshauptmannamt führt, sagte, Kurz habe ihn einige Tage zuvor konkret angesprochen, ob er als Stellvertreter zur Verfügung stehe. "Wir haben im Bund nun eine sehr gute Chance bei der Wahl im Herbst. Da wollen auch wir aus den Ländern unseren Teil dazu beitragen, damit wir diese Gelegenheit nützen können", so Stelzer zum Thema Nationalratswahl im Oktober. Zu seinen Aufgaben als Obmann-Stellvertreter wird die Koordination unter den ÖVP-Länderchefs zählen.

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