Grüne erfreut: Sparmärkte setzen auf giftfreie Erdäpfel

Grüne NÖ/ Helga Krismer will’s wissen: Kaufen oder essen KonsumentInnen Erdäpfel, die mit MOCAP15 behandelt wurden? Keine Antwort von REWE, McDonalds, BurgerKing und Subway

Sie betreiben Giftpolitik, um Ernteerträge zu steigern. Das Überleben der Bienen und die Gesundheit der KonsumentInnen werden dabei für die ÖVP zur Nebensache
Helga Krismer

St. Pölten (OTS) - In Niederösterreich wurde beim Kartoffelanbau das hochgiftige Pestizid MOCAP15 gegen den Drahtwurm eingesetzt. Dieses Gift schadet Mensch und Tier – besonders den Bienen, weshalb Helga Krismer, Landessprecherin der Grünen sofort Alarm schlug und die NÖ Landesregierung aufforderte, die Zulassung dieses Gifts sofort zu stoppen.

Die für die Landwirtschaft in NÖ verantwortliche ÖVP ignorierte die Warnungen der Grünen. „Sie betreiben Giftpolitik, um Ernteerträge zu steigern. Das Überleben der Bienen und die Gesundheit der KonsumentInnen werden dabei für die ÖVP zur Nebensache“, so Helga Krismer.

Deswegen wandte sich Helga Krismer an die Lebensmittelkonzerne Spar und Rewe und an die Fastfoodketten McDonalds, BurgerKing und Subway:

„Ich habe auf die Gefahren von MOCAP15 aufmerksam gemacht und darum gebeten, im Sinne der KonsumentInnen keine Erdäpfel zu verkaufen oder für Pommes zu verwenden, die mit Gift behandelt wurden“, erläutert die Grüne.

Aber einzig Spar Österreich nahm die Warnung ernst und versicherte schriftlich, die Erdäpfel, die in den Handel kommen, genau zu prüfen.

„KonsumentInnen haben ein Recht darauf zu wissen, wo sie giftfreie Lebensmittel kaufen können. REWE, McDonalds, BurgerKing und Subway scheuen sich offenbar vor einer Antwort“, so Helga Krismer.

Die Grüne appelliert abschließend an alle KonsumentInnen: „Nur Bio macht schön und nicht vergessen: Ohne Biene gehen wir Maya!

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