„Hallo Leben – Hallo Anschnallen“! Der Sicherheitsgurt sorgt für Ihre sichere Ankunft

Umfrage zeigt, dass sich viele, vor allem auf der Rückbank, oft nicht angurten

Wien (OTS) - Sicher am Ziel anzukommen steht im Mittelpunkt der ASFINAG-Initiative „Hallo Leben“. Das wollen zwar auch alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Doch manche gehen dabei ein Risiko ein, das sich im tatsächlichen Sinn im Handumdrehen vermeiden ließe. Anstatt den Sicherheitsgurt zu verwenden, verzichten viele auf diesen Schutz, der aber im Ernstfall das Leben retten kann.

Bei der IFES-Umfrage (im Auftrag der ASFINAG), gab nur die Hälfte der Befragten an, auf der Rückbank immer angeschnallt zu sein. Jede, jeder Achte der 600 österreichweit Befragten gab sogar zu, oft oder zumindest gelegentlich den Sicherheitsgurt auf der Rückbank außer Acht zu lassen. Aber selbst hinterm Steuer oder auf der Rückbank ist die Anschnall-Disziplin nicht immer die beste. Jeweils 15 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher verzichten auch am Fahrer- oder am Beifahrersitz häufig oder hin und wieder auf den Gurt.

Wie wichtig dieser aber ist, zeigt die Unfallstatistik: Von den 46 im Vorjahr auf den Autobahnen und Schnellstraßen getöteten Personen war jede, jeder Dritte nachweislich nicht angeschnallt.

Lenkerinnen und Lenker schätzen das Risiko falsch ein

Warum so viele das Risiko eingehen, im Falle eines Unfalles schutzlos zu sein, weiß Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer: „Viele Menschen überschätzen das eigene Fahrkönnen und unterschätzen die eigene Unfallgefahr. Überspitzt formuliert, lautet das Credo oft: Unfälle haben nur die anderen, die nicht so gut fahren können wie man selbst.“ In der Psychologie spricht man dabei vom „Better-Than-Average Effect“.

Ausgeblendet werden in diesem Zusammenhang auch physikalische Grundgesetze. „Obwohl sicherlich viele Fahrerinnen und Fahrer bereits einmal erlebt haben, wie eine Wasserflasche, eine Handtasche oder ein Handy schon bei geringen Geschwindigkeiten bei abrupten Bremsungen vom Beifahrersitz fielen oder durch den Wageninnenraum geschleudert wurden, gelingt es oft nicht, das auf den menschlichen Körper sowie hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn oder Schnellstraße zu übertragen.“ Hier könne Bewusstseinsbildung gepaart mit Informationsvermittlung Abhilfe schaffen, sagt Schützhofer. „Denn Gurte können Leben retten und Leben ist wertvoll.“ 

„Hallo Leben“ – ASFINAG Initiative für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen

Seit Mai läuft die neue ASFINAG Initiative für mehr Verkehrssicherheit auf Autobahnen und Schnellstraßen. „Hallo Leben“ richtet sich an alle Auto fahrenden Österreicherinnen und Österreicher. Denn es sind keineswegs nur notorische Rowdys, sondern auch grundsätzlich vernünftige Lenkerinnen und Lenker, die die wichtigsten Regeln oft missachten und damit sich und andere gefährden. Mehr Informationen zur Initiative sowie zum Gewinnspiel gibt es unter www.asfinag.at und www.halloleben.at.  

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AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Alexandra Vucsina-Valla
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