BZÖ-Nikel: Erneuter Mandl-Vorstoß ist kontraproduktiv

Wirtschaftskammerpräsident möge lieber Reallohnverlust bekämpfen anstatt zu fordern, dass Dienstnehmer die ersten beiden Krankenstandstage selbst tragen sollen

Klagenfurt (OTS) - "Kontraproduktiv, unausgegoren und schlichtweg dumm", so kommentiert BZÖ-Kärnten Landesobmann Helmut Nikel den erneuten Vorstoß des Präsidenten der Kärntner Wirtschaftskammer, Jürgen Mandl , wonach für die ersten beiden Krankenstandstage kein Gehalt gezahlt werden soll. "Bei diesem Modell werden Arbeitnehmer mit typischen Zwei-Tages-Krankenständen – beispielsweise nach schmerzhaften Zahnarztbesuchen - eben zum Arzt gehen, der schreibt sie dann für mehrere Tage krank", so Nikel. Dies koste letztendlich mehr, als ein oder zwei Tage im Bett, statt schlechte Leistung im Job.

"Mandl sollen sich lieber einmal überlegen, wie hoch der Reallohnverlust der Menschen ist", verlangt Nikel. Er erwartet sich Vorschläge, um die Arbeitskraft zu entsteuern. "Niedrigere Beiträge, den Dienstnehmern bleibt mehr im Börsel - das kommt letztendlich der Wirtschaft zugute. Auch könnte er sich für ein einfacheres Abgabenrecht einsetzen. Das sind Sorgen die die Unternehmer bewegen". Einzig Mandels Verlangen nach strengeren Kontrollen und Strafen bei einem Krankenstandsmissbrauch unterstütze Nikel.

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