Lopatka: Alles tun, um drohenden Völkermord und Hungersnot im Südsudan zu verhindern

Österreich und Außenminister Kurz nehmen Verantwortung in der internationalen Gemeinschaft wahr

Wien (OTS) - Im Zuge der heutigen Sitzung des Außenpolitischen Ausschusses betont der außen- und europapolitische Sprecher der ÖVP, Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka zur Situation im Südsudan:
„Österreich und die Welt sind gefordert, angesichts des drohenden Völkermordes und der Hungersnot gegenüber der internationalen Staatengemeinschaft sowie den Konfliktparteien des Bürgerkrieges vehement auf Maßnahmen zur Friedensstiftung zu drängen.“ Daher seien ÖVP und SPÖ nun gemeinsam initiativ geworden.

Im Vordergrund, so Lopatka, müsse dabei etwa die Rückkehr zum Friedensabkommen 2015 oder auch die Gewährleistung der Sicherheit der Vereinten Nationen und von Hilfsorganisationen vor Ort stehen. Österreich sei, so der außenpolitische Sprecher der ÖVP, in den Krisenregionen des Südsudans – ebenso wie im Jemen – auf Initiative von Außenminister Sebastian Kurz im Rahmen der humanitären Hilfe engagiert. So wurden im März drei Millionen Euro aus Mitteln des Auslandskatastrophenfonds breitgestellt, um die drohenden Hungersnot in beiden Ländern abzuwenden.

Österreich habe damit seine Verantwortung auf dem Feld der humanitären, multilateralen Hilfe wahrgenommen. Nun müsse man weiterhin alles tun, um die Kämpfe im Südsudan zu beenden. „Auch Sanktionen wie bestehende Waffenembargos oder das Einfrieren von Konten, ebenso wie die Einschränkung der Reisefreiheit für Akteure des Konflikts müssen aufrecht erhalten werden“, stellt Lopatka abschließend klar. (Schluss)

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