Aktionsplan Frauengesundheit – Wurm: Spezifische Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt stellen

Gleichbehandlungsausschuss diskutiert Frauengesundheitsbericht

Wien (OTS/SK) - Mit dem Frauengesundheitsbericht, der heute im Gleichbehandlungsausschuss diskutiert wird, „rücken wir die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in den gesundheitspolitischen Fokus“, so SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm. Der Bericht sei „ein wichtiges Instrument, der Ziele und Maßnahmen bündelt, um die gesundheitliche Situation von Frauen und Mädchen zu verbessern und Chancengleichheit auch in diesem Bereich herzustellen“, so die Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschusses. Erfreulich ist für Wurm, dass im Ausschuss auch ein 6-Parteien-Antrag beschlossen werden soll, der die stärkere Berücksichtigung von Gendermedizin in Vorsorge, Prävention und Therapie fordert. ****

Die Maßnahmen im Aktionsplan reichen von gesundheitspolitischen Maßnahmen im engeren Sinn – wie Vorsorge oder Gendermedizin – bis zur Verbesserung psychosozialer Rahmenbedingungen, die Einfluss auf die psychische und physische Gesundheit haben. Für Wurm ist dieser Punkt besonders wichtig: „Doppel- und Dreifachbelastung von Frauen, speziell auch von AlleinerzieherInnen oder von pflegenden Frauen, und Armutsgefährdung führen zu gesundheitlichen Problemen. Deshalb behandelt der Bericht auch so wichtige Themen wie Mindestlohn oder ausreichende Kinderbetreuungseinrichtungen.“

Wichtig ist für Wurm auch das Vorhaben, die sexuelle Gesundheit junger Frauen zu schützen. Geplant sind dazu u.a. Maßnahmen wie eine Info-Offensive in allen Bundesländern und Online-Portalen oder Überlegungen zu kostenlosen Verhütungsmitteln. Für Wurm eine klare Sache: „Ich unterstütze die Forderung nach kostenlosen Verhütungsmitteln, wie sie auch das Frauenvolksbegehren aufstellt. Der Schutz besonders junger Menschen vor ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten muss ein gesamtgesellschaftliches Ziel sein!“ (Schluss) up/ah/mp

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