FPÖ-Schimanek hofft auf Unterstützung im Kampf gegen das Gendern

Antrag gegen das Binnen-I wird heute im Gleichbehandlungsausschuss behandelt

Wien (OTS) - Im heutigen Gleichbehandlungsausschuss steht ein Antrag der FPÖ auf ein Ende des „Genderwahns“ auf der Tagesordnung, demzufolge Binnen-I und ähnliches aus offiziellen Dokumenten und Unterrichtsmaterialien verschwinden sollen und die originale Bundeshymne wieder eingeführt werden soll. FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek hofft dabei insbesondere auf die Zustimmung der ÖVP: „In den letzten Jahren ist die ÖVP gesellschaftspolitisch leider sehr weit nach links abgedriftet, wie man an ihrer Zustimmung zur Pfuschaktion an der Bundeshymne oder der schrittweisen Einführung der Gesamtschule sehen kann. Unter Sebastian Kurz gibt sie nun vor, wieder eine konservativere Position einzunehmen. Da nun ja angeblich ein freies Spiel der Kräfte herrscht, kann die ÖVP jetzt schon vor der Wahl Farbe bekennen und zeigen, dass es ihr ernst ist.“

Aus der Bevölkerung sieht Schimanek auf jeden Fall große Unterstützung für ihr Vorhaben: „Es gibt kaum jemanden, der nicht noch immer die originale Bundeshymne singt. Und was das Binnen-I und solche Späße betrifft: Im Alltag gebraucht diese Schreibweisen doch kaum jemand und auch Sprachwissenschaftler wehren sich vehement gegen das Gendern in der deutschen Sprache.“ Das Binnen-I stifte in geschriebenen Texten nur Verwirrung und finde im gesprochenen Deutsch darüber hinaus gar keine sinnvolle Verwendung meinte Schimanek: „Wenn man schon darauf besteht, herauszustreichen, dass Männer und Frauen gleichermaßen angesprochen werden, weil man das Gefühl hat, es würde aus dem Kontext nicht sowieso hervorgehen, dann kann man einfach die weibliche und die männliche Form des Wortes hinschreiben und muss unsere Sprache nicht mit Fantasiewörtern entstellen“

„Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der von manchen betriebene Genderwahn in der Gesellschaft mehrheitsfähig ist. Außerhalb der Politik und einschlägiger linksakademischer Kreise findet man so gut wie niemanden, der den Gendersprech freiwillig verwendet. Hier wird wirklich eine ganze Sprache von einer kleinen Gruppe militanter Möchtegernweltverbesserer in Geiselhaft gehalten. Das kann nicht der gewünschte Output einer Demokratie sein. Hier müssen wir uns entschieden dagegen stellen“, betonte Schimanek.

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