„WELTjournal“ und „WELTjournal +“ am 14. Juni: „Deutschland – die 100.000-Euro-Babys“ und „Wegwerfkinder – Adoption in den USA“

Wien (OTS) - Strenggenommen hat die siebenjährige Greta zwei Väter und zwei Mütter: Die beiden Deutschen Jens und Andreas sowie eine Leihmutter und eine Eizellenspenderin aus den USA. Jens und Andreas waren unter den ersten Deutschen, die auf diesem Weg ein Kind bekamen und es aus den USA nach Deutschland brachten. Weil Leihmutterschaft und Eizellenspende in den meisten europäischen Ländern verboten ist, weichen homosexuelle Paare oft in Länder wie Indien, die Ukraine oder in die USA aus. Rund 100.000 Euro kostet das Verfahren in den USA, inklusive Gebühren für die Reproduktionsklinik, die Agentur, die Eizellenspenderin, die Leihmutter und vieles mehr. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt dazu am Mittwoch, dem 14. Juni 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Deutschland – die 100.000-Euro-Babys“.

In der „WELTjournal +“-Ausgabe „Wegwerfkinder – Adoption in den USA“ erzählen um 23.05 Uhr Frank, Poppy und Nita ihre Erlebnisse als weitergereichte Adoptivkinder. Es sind Geschichten von Kindern, die im Internet angeboten und wie Pakete weggeschickt werden und oft traumatisiert und verstört mit einem neuen „Zuhause“ zurechtkommen müssen.

WELTjournal: „Deutschland – die 100.000-Euro-Babys“

Das „WELTjournal“ begleitet Jens und Andreas seit Gretas erstem Geburtstag und auf ihrem Weg zum zweiten Kind, von der Zeugung in einem Reagenzglas bis in den Kreißsaal. Dabei lernen die Zuschauer/innen auch die Leihmutter und die Eizellspenderin kennen. Die Reportage gewährt Einblick in die Welt von Frauen, die für Geld anderen Menschen ihren Kinderwunsch erfüllen – ein höchst umstrittenes Geschäft in ethischer, aber vielfach auch rechtlicher Hinsicht – sowohl für das Kind als auch für die Leihmutter.

WELTjournal +: „Wegwerfkinder – Adoption in den USA“

Ein einzelnes, von einem Anwalt unterzeichnetes Dokument genügt und Eltern können sich ihrer Verantwortung für adoptierte Kinder entledigen. „Re-homing“ ist der offizielle Begriff, der in den USA verwendet wird, wenn Adoptiveltern Kinder über das Internet zur Weitervermittlung anbieten. Jedes Jahr werden an die 8.000 Kinder von Amerikanern adoptiert. Rund ein Viertel von ihnen wird wieder abgegeben. Für viele wird das neue Zuhause über inoffizielle Netzwerke gefunden – ohne gesetzliche Grundlage und ohne behördliche Kontrollen.

Die Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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