Vizepräsident der EU-Kommission Andrus Ansip am Pioneers Festival in Wien

Im Fokus: Förderung innovativer Projekte von Start-ups und KMUs für einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt

Wien (OTS) - Europa fit für die digitale Wirtschaft machen, lautet das Credo des Vizepräsidenten der EU-Kommission Andrus Ansip bei seinem zweitägigen Besuch in Wien. Im Rahmen des Pioneers Festivals in der Wiener Hofburg hat sich Ansip für einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt stark gemacht. „Europa hat die Fähigkeit, in der globalen digitalen Wirtschaft die Führung zu übernehmen“, so der Vizepräsident der EU-Kommission Andrus Ansip zuständig für den Digitalen Binnenmarkt.

EU-weite Regelungen für einen digitalen Binnenmarkt würden ein enormes Wirtschaftspotenzial beinhalten. Laut Studie im Auftrag des Parlamentsausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) mit dem Titel „Beitrag des Binnenmarkts und des Verbraucherschutzes zum Wachstum“ könnte die Überwindung nationaler Barrieren zusätzliche 415 Mrd. Euro zum BIP der EU-28 beitragen. Der digitale Binnenmarkt bietet eine Grundlage für Firmengründungen und verhilft bestehenden Unternehmen in einem Markt mit mehr als 500 Mio. Menschen zu mehr Wachstum und neuen Absatzchancen.

Für das Europa von morgen sind daher mehr denn je innovative Projekte und Zukunftstechnologien gefragt. Ein besonderes Augenmerk wird auf Start-ups und KMUs gelegt. Schon jetzt fördert die EU-Kommission im Rahmen ihrer Investitionsoffensive #investEU mit rund 315 Mrd. Euro gezielt innovative Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen aber auch von Städten und Gemeinden. Dementsprechend groß war das Interesse der Besucherinnen und Besucher an diesen europäischen Fördermitteln am #investEU-Infostand der Vertretung der EU-Kommission in Österreich auf dem Pioneers Festival.

Der Vizepräsident der EU-Kommission Ansip traf die für Digitalisierung zuständige Staatssekretärin Muna Duzdar zu politischen Gesprächen. Dabei stand der digitale Binnenmarkt als Gesprächsthema ganz oben auf der Liste. Weitere Schwerpunkte waren E-Government und die im Herbst 2018 anstehende EU-Ratspräsidentschaft Österreichs. Außerdem stellte sich Ansip einer Diskussion mit Abgeordneten des österreichischen Nationalrates.

Mehr Informationen zu #investEU: https://ec.europa.eu/austria/news/focus/eu_invest_de

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