WWF: Fossil Trump geht, der Klimaschutz bleibt

Wien, 2. Juni 2017. (OTS) -

Der angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen könnte zum Bumerang für die US-Wirtschaft werden. Europa, China und 98 Prozent der 

Die gestrige Ankündigung von US-Präsident Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aussteigen zu wollen, ist aus der Sicht der Umweltorganisation WWF ein Aufruf an alle verantwortungsvollen Kräfte innerhalb Regierungen, Unternehmen, Städten und Organisationen, weltweit ihre Kräfte zu bündeln und wirksamen Klimaschutz umzusetzen. „Die Maßnahmen müssen für die Menschen, die Natur und die Wirtschaft gut funktionieren, nur dann haben sie Bestand. Auch wenn Trump sich jetzt als echtes Fossil erweist, wird das Pariser Klimaschutzabkommen bestand haben. Das Abkommen ist der einzige Plan für unseren Planeten, um eine zerstörerische globale Klimakatastrophe einzudämmen. Fakt ist, Kooperation ist langfristig immer stärker als Egoismus“, so Karl Schellmann, WWF-Klimasprecher.

Im Pariser Klimaschutzabkommen haben sich nahezu alle Staaten der Welt zu einem gemeinsamen Vorgehen bekannt. Die US-Regierung will sich jetzt als einer von nur drei Staaten aus der Verantwortung stehlen – „aus heutiger Sicht ist es aber fraglich, ob die Amtszeit von Trump überhaupt ausreicht, um diesen Ausstiegsprozess abzuschließen“, so Schellmann, der abschließend darauf hinweist, dass es auch in den USA zahlreiche Unternehmen und Menschen gibt, die eine klimafreundliche Entwicklung wollen, nicht zuletzt die 3,3 Millionen Menschen, die im Sektor der erneuerbaren Energie arbeiten (mehr als in der Kohle-, Öl- und Gaswirtschaft zusammen). 

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