Bundesrat – Lindner: Starten wir ein neues Zeitalter der Integrationsarbeit!

Probleme der Zukunft durch Investitionen schon in der Gegenwart lösen

Wien (OTS/SK) - „Integration hat nicht nur mit den Menschen zu tun, die zu uns kommen, sondern auch mit unserer eigenen Einstellung“, so SPÖ-Bundesrat Michael Lindner heute, Donnerstag, im Bundesrat. „Integration hat bisher nicht immer so funktioniert, wie es sich die Menschen verdient haben - sowohl die hier Geborenen, als auch die Hinzukommenden. Starten wir also in ein neues Zeitalter der Integrationsarbeit! Die Probleme der Zukunft können wir schon heute lösen, wenn wir in integrative Maßnahmen investieren. Integration funktioniert immer über Austausch, über Sprache und Deutschlernen, über Qualifizierung und über Arbeitsmöglichkeiten.“ Lindner begrüßte daher den Beschluss des verpflichtenden Integrationsjahres und dankte Sozialminister Alois Stöger und Staatssekretärin Muna Duzdar. ****

„Das Integrationsjahr ist verpflichtend und flächendeckend. Es gilt für Männer und für Frauen, für Mädchen und Burschen. Und für mich das Entscheidende: Es geht auf die Bedürfnisse und Kompetenzen von Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und AsylwerberInnen mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit ein“, freute sich Lindner. Das geht von Alphabetisierung, über mögliche Facharbeiter-Ausbildungen bis hin zur Unterstützung von Nostrifizierungen, so der Bundesrat.

Lindner kritisierte: „Manche üben sich gern darin, Bilder zu zeichnen, wie schlecht alles sei und wie sehr wir im Chaos versinken würden. Dazu sage ich nur eines: Das schafft keinen einzigen Arbeitsplatz, keinen einzigen Schulplatz und keine einzige Lohnerhöhung. Österreich ist eines der sichersten Länder der Welt. Wirklich entscheidend sind 141 Millionen Euro jährliche Investitionen in die Zukunft der Integration, nicht symbolische Debatten.“

SPÖ-Bunderat Hubert Koller ergänzte: „Ich bin besonders erfreut über das Gesetz zum Integrationsjahr. Hier kann man Staatssekretärin Duzdar und Sozialminister Stöger nur danken. Die Menschen, die zu uns kommen, wollen beitragen und nicht Bittsteller sein.“ Koller dankte auch den unzähligen HelferInnen im ganzen Land, welche vielfach Staatsaufgaben übernommen haben. „Diese Menschen haben dazu beigetragen, dass die Situation in geordnete Bahnen gelenkt wurde.“ Der Bundesrat weiters: „Wir brauchen jedenfalls Maßnahmen, damit geflüchtete Menschen Eingang in unsere Gesellschaft finden. Das Integrationsjahr wird maßgeblich dazu beitragen.“ (Schluss) sc/pm/mp

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