Strasser: Familienleistungen stiegen seit 2000 um 51 Prozent

ÖVP-Familiensprecher verweist auf zahlreiche Reformen in Österreich

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Österreichs Familienpolitik kann auf eine positive Bilanz verweisen: Viele Erfolge sind zu verzeichnen, Österreich ist ein ausgesprochen familienfreundliches Land. Das stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Familiensprecher Abg. Georg Strasser zu den Aussagen der Freiheitlichen Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller fest. So konnte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beispielsweise durch Investitionen in den Ausbau der Kinderbetreuung, das neue Kinderbetreuungsgeld-Konto, eine schrittweise Erhöhung der Familienbeihilfe im Ausmaß von insgesamt 830 Millionen Euro und durch die antraglose Familienbeihilfe stark verbessert werden. „

Auch die neueste Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) zeigt die Familienfreundlichkeit Österreichs auf: In Summe stiegen die Familienleistungen seit dem Jahr 2000 um 51 Prozent von 6,6 auf 9,9 Milliarden Euro. „Pro Kind gibt der Staat demnach um 65 Prozent mehr Geld aus als im Jahr 2000. Die Inflation betrug im selben Zeitraum nur 34 Prozent. Auch das Institut für Familienforschung kommt zu einem ähnlichen Ergebnis“, erläuterte Strasser.

Vorrangiges Ziel des Familienlastenausgleichsfonds ist die horizontale Umverteilung zwischen Kinderlosen und Familien mit Kindern. Studien der OECD bestätigen in diesem Zusammenhang, dass die österreichische Familienpolitik stark umverteilend wirkt. Die durchschnittliche Abgabenbelastung einer alleinstehenden Person mit 67 Prozent des durchschnittlichen Einkommens verringert sich bei Vorhandensein zweier Kinder um 75 Prozent von 28 Prozent auf 6,9 Prozent. Damit liegt Österreich im europäischen Mittel. (Schluss)

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