Schnabl/Rosenmaier: „NÖ hinkt bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen hinterher!“

Aktion 20.000 für NÖ – SPÖ-Antrag auf Arbeitsplätze für 50+ wird von ÖVP verschleppt

St. Pölten (OTS) - Franz Schnabl, design. SPÖ NÖ-Parteivorsitzender, zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Niederösterreich: „Auch wenn Niederösterreich nun bei der Arbeitslosenquote gleichauf mit Gesamtösterreich bei acht Prozent liegt, beunruhigen mich die Entwicklungen in vielen Bereichen: Die steigenden Zahlen bei der Arbeitslosigkeit von Frauen – diese sinken im Bundesschnitt – und eine von Monat zu Monat exorbitant steigende Altersarbeitslosigkeit sind Zeichen, dass die Politik in Niederösterreich akuten Handlungsbedarf hat, der von der ÖVP aber seit Monaten geleugnet wird.“

Die Frauenarbeitslosigkeit – die im Bundesschnitt um 3,2 Prozent sinkt – sei in Niederösterreich weiter mit 0,3 Prozent im Steigen begriffen. Auch die Altersarbeitslosigkeit steige um 8,3 Prozent überproportional hoch zum Bundesschnitt. Die ÖVP habe zwar weiterhin die Kürzung von Sozialleistungen auch für arbeitslose Menschen im Sinn, setze jedoch keine Maßnahmen, um Arbeitsplätze zu schaffen. „Seit 19. April liegt ein Antrag der Sozialdemokratie im Landtag, der 300 Arbeitsplätze mehr im Landesdienst für ArbeitnehmerInnen über 50 Jahren einfordert – damit soll die ‚Aktion 20.000‘ von Arbeits- und Sozialminister Alois Stöger auch vom Land NÖ unterstützt werden. Angesichts der ernsten Situation betreffend Altersarbeitslosigkeit sollte diese Maßnahme über alle Parteigrenzen hinweg Anklang finden. Aber falsch gedacht: Die ÖVP verschleppt diesen arbeitsmarktpolitisch wichtigen Antrag, lässt aber auch eigene Initiativen der zusätzlichen Arbeitsplatzförderung oder gezielte Maßnahmen im Wirtschaftsbereich vermissen“, sagt Klubobmann Alfredo Rosenmaier.

„Niederösterreich braucht keine Umschichtungen im Landesbudget vom Sozialbereich zu noch mehr Kulturinitiativen – sondern Menschen müssen die Chance auf Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt bekommen. Unser Bundesland braucht PolitikerInnen, die endlich die Ärmel hochkrempeln und handeln – für mehr Arbeitsplätze, die fair bezahlt sind. Wir brauchen echte Job-Initiativen als Antworten auf die Frauen- und Altersarbeitslosigkeit. Ein Schönreden der Situation bringt keine Jobs. Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sind zu wichtig für den Standort Niederösterreich und die vielen Jobsuchenden, parteipolitische Spielchen haben hier nichts verloren. Schaffen wir gemeinsam Jobs für die NiederösterreicherInnen“, fordern Schnabl und Rosenmaier abschließend.

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