Stronach/Steinbichler: Plastik- und Verpackungsmüll wächst uns über den Kopf

Aktionszeitraum Mutter Erde – Bewusstsein für regionale und saisonale Produkte stärken

Wien (OTS) - „Egal ob es sich um kleine, einzeln verpackte Käse- und Wurstscheiben handelt, um Kaffekapseln oder um Großpackungen zum Diskontpreis – der Plastik- und Verpackungsmüll wächst uns zunehmend über den Kopf. Wenn wir hier nicht schleunigst den Turnaround schaffen, hin zu konsumentenfreundlichen und nachhaltigen Alternativen, bezahlen dies unsere Kinder und Kindeskinder teuer mit ihrer Gesundheit in einer vergifteten Umwelt“, mahnt Team Stronach Agrar- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler. So habe sich die weltweite Plastikproduktion in den vergangenen 50 Jahren verzwanzigfacht, pro Minute wird durchschnittlich eine Lkw-Ladung Plastikmüll allein im Meer entsorgt. „Bereits im Jahr 2050 haben wir mehr Plastik im Wasser als Fische – mit fatalen gesundheitlichen Folgen für die Tier- und Menschenwelt. „Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis diese Stoffe auf unseren Tellern landen, wenn sie es nicht schon längst sind“, so Steinbichler.

Ein Grund für den Plastik-Boom ist sicherlich die Änderung unseres Lebensstils, die vielen – einzeln verpackten - Fertigprodukte. Dazu kommt die unendliche Gier der Großkonzerne, die mit riesigen Verpackungseinheiten Konsumenten geradewegs dazu nötigen, mehr zu kaufen, als sie tatsächlich benötigen. „Was unnötig und zu viel ist, landet im Müll – und wenn man weiß, dass Plastik bis zu 300 Jahre braucht, um zu verrotten, dann kann man sich vorstellen, was kommende Generationen erwartet“, so der Team Stronach Mandatar.

Wie gesundheitlich gefährlich beispielsweise Fertiggerichte aus Alu-Schalen sind, belegen auch aktuelle Forschungen des Deutschen Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR). So kann das Aluminium aus unbeschichteten Menüschalen in die Speisen gelangen, „was besonders für Kleinkinder oder Senioren ein Gesundheitsrisiko darstellt“, kritisiert Steinbichler. Und weiter: „Dieser Entwicklung müssen wir mit allen Mitteln gegensteuern. Gerade regionale und saisonale Produkte sind eine sofort umsetzbare Möglichkeit, um diesem Verpackungswahn entgegenzuwirken – unserer Mutter Erde, unserem Klima und unserer Gesundheit zuliebe.“

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