Bundesrat – Weber: Wir machen das Bundesheer fit für Jahrzehnte

Ebner: Bundesheer wird schneller und flexibler bei Einsätzen

Wien (OTS/SK) - „Unser Bundesheer ist so effizient, so stark und so modern wie seit Jahrzehnten nicht mehr aufgestellt. Wir stärken den ländlichen Raum, machen das Bundesheer attraktiver als Arbeitgeber und sorgen für Sicherheit“, dankte SPÖ-Bundesrat Martin Weber dem anwesenden Bundesminister Hans Peter Doskozil heute, Donnerstag, in der Aktuellen Stunde zur Neustrukturierung des Bundesheers im Bundesrat. „Vor kurzem wurde wieder durch den global peace index bestätigt, dass Österreich eines der sichersten Länder der Welt ist. Wir sorgen dafür, dass das auch so bleibt.“ ****

Weber führte weiters aus: „Es gibt fünf neue Bataillone. Drei davon werden erstmals seit 38 Jahren überhaupt komplett neu aufgestellt. Das ist die erste Vergrößerung des Bundesheeres seit 1978. Zudem stärken wir die Militärkommandos, quasi die Länderorganisationen im Heer, massiv.“ Jedes Militärkommado werde über ein 300 bis 500 Mann starkes Jägerbataillon verfügen, so Weber. Dass das Heer föderaler wird, könne man als Länderkammer nur unterstützen, fügte er hinzu. „Wir machen das Bundesheer gerade fit für Jahrzehnte“, so Weber.

„Das Bundesheer wird schneller und flexibler einsatzfähig sein. Das ist vor allem im Kontext veränderter Herausforderungen wichtig. Bundesminister Doskozil hat auf diese reagiert und die bestmögliche Lösung präsentiert“, ergänzte Bundesrätin Adelheid Ebner. Die Aufstockung der BerufsoldatInnen von 2200 auf 6000 Personen sei hier anzuführen, so Ebner. Vorteile der Reformen werden spezialisierte Großverbände sein und auch die Brigaden werden neu organisiert werden, um noch rascher auf Krisensituationen reagieren zu können.

Ebner ging als Bürgermeisterin von Gutenbrunn auch noch auf den Truppenübungsplatz Allentsteig ein: „Dieser Standort ist für 500 Menschen Arbeitsplatz und bringt eine Wertschöpfung von 20 Millionen Euro in die Region.“ In Steinbach in Niederösterreich plädierte Ebner zudem für einen Ausbau der urbanen Trainingsanlage, für die Kaserne Weitra solle ein Führungssimulator kommen. Vorbildwirkung solle das Bundesheer an seinen Standorten auch in Sachen Klimaautarkie haben, so Ebner. Ebner bat Bundesminister Doskozil in diesen Angelegenheiten um Unterstützung für die Region. (Schluss) sc/pm/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002