FPÖ-Wansch: Tojner-Vertrauter Dr. Franz Guggenberger ist als Aufsichtsrat in gemeinnützigen Bauvereinigungen faktisch untragbar

Verantwortungsbewusstsein muss über juristische Pflichten hinausgehen

Wien (OTS) - Der Rechtsanwalt Dr. Franz Guggenberger zählt wohl zu den umstrittensten Aufsichtsratsmitgliedern im Sektor des gemeinnützigen Wohnbaus. „Wenn ich etwa an ‚Buntes Wohnen‘ denke, dann wirft sich akut die Frage auf, ob Guggenberger der richtige Mann für Aufsichtsratsfunktionen in Gemeinnützigen ist“, kritisiert FPÖ-Gemeinderat Mag. Dr. Alfred Wansch den Vertrauensmann des Heumarkt-‚Investors‘ Dr. Michael Tojner.

„‘Buntes Wohnen‘ wurde inhaltlich völlig vom Auftrag des sozialen Wohnbaus entfremdet. Hierfür zeichnete nicht zuletzt Guggenberger kraft seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender in entscheidenden Phasen verantwortlich“, erinnert Wansch an problematische Sitzverlegungen des Unternehmens, dem schließlich die Gemeinnützigkeit entzogen wurde. „Sein Wirken als Aufsichtsratschef der ‚Riedenhof‘ zeichnete massive Parallelen zur Causa ‚Buntes Wohnen‘. Auch hier wurde die Aufsicht auf den Plan gerufen“, verweist Wansch auf entsprechende Medienberichte.

„Der Gedanke des sozialen und gemeinnützigen Wohnungswesens bildet einen zentralen Eckpfeiler der Daseinsvorsorge. Mit dieser Position muss ein Verantwortungsbewusstsein einhergehen, das über rechtliche Verpflichtungen hinausgeht - genau das vermisse ich an der Person Guggenberger“, fordert Wansch den geschäftsführenden Teilhaber der Kanzlei Hasch & Partner auf, sämtliche Aufsichtsratsfunktionen in gemeinnützigen Bauvereinigungen niederzulegen und verweist auf eine aktuelle Anfrage im Wiener Gemeinderat.(Schluss)


 

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