Arbeitsmarkt: FPÖ-Kickl: Jubel wegen gesunkener Arbeitslosenzahlen ist völlig verfehlt

„Es wird nun von Monat zu Monat offensichtlicher, dass das Steuergeld im AMS vor allem für die Aus-und Weiterbildung unqualifizierter Zuwanderer verwendet wird“

Wien (OTS) - „Der Jubel wegen der gesunkenen Arbeitslosenzahlen ist völlig verfehlt, wir haben immer noch Rekordarbeitslosigkeit. Und schaut man bei den Zahlen genauer hin, bestätigen sich unsere Warnungen wieder einmal: Erstens wird Österreich immer mehr zum Arbeitsamt der ganzen Welt – die Zahl der ausländischen Arbeitslosen ist im Mai neuerlich um 2,8 Prozent gestiegen, während jene der Österreicher gesunken ist. Eine sektorale Schließung unseres Arbeitsmarkes hätte schon längst umgesetzt werden müssen. Zweitens: Österreich wird immer mehr zum Schulungsamt der ganzen Welt – denn seit August 2015 sinkt die Zahl der inländischen AMS-Schulungsteilnehmer und die der ausländischen steigt, zuletzt im Mai 2017 um satte 25 Prozent. Somit gibt es seit fast zwei Jahren eine Umverteilung von den österreichischen Staatsbürgern hin zu Ausländern - und das kann ja wohl nicht der Sinn des Arbeitsmarktservice sein“, kritisierte heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl anlässlich der Präsentation der aktuellen Arbeitslosenzahlen, der vom Sozialminister eine Offenlegung sämtlicher AMS-Kurse, die gerade stattfinden, einforderte.

„Es wird nun von Monat zu Monat offensichtlicher, dass das Steuergeld im AMS vor allem für die Aus-und Weiterbildung unqualifizierter Zuwanderer verwendet wird. Die Folgen der vor allem von SPÖ und ÖVP forcierten Masseneinwanderung müssen die Österreicher nun auch ‚ausbildungsmäßig‘ ausbaden. In Wahrheit wird das Arbeitsmarktservice auch verstärkt durch die ‚letzte Heldentat‘ von SPÖ und ÖVP – mit dem Beschluss des Arbeitsmarktintegrationsgesetzes – immer mehr zum Schulungsamt für Asylanten und Asylwerber“, sagte Kickl.

„Mit dem Arbeitsmarktintegrationsgesetz setzten nämlich SPÖ und ÖVP eine weitere Maßnahme, die am Arbeitsmarkt die ohnehin schon großen Problembereiche wie ‚Verdrängung‘ und ‚falsche Anreize‘ noch mehr verschärfen wird. Und für diese hanebüchene Aktion müssen die Steuerzahler für 15.000 bis 20.000 Personen pro Jahr 150 Millionen Euro aufwenden. „Wenn die Asylwerber durch den Integrationsprozess durchgeschleust werden, wird aber dadurch die Rekordarbeitslosigkeit nicht bekämpft, sondern in einer ‚Loch-auf-Loch-zu‘-Politik schufen SPÖ und ÖVP damit einen weiteren Problembereich - wenn nämlich diese Menschen einen Arbeitsplatz bekommen sollten, werden dafür andere in die Arbeitslosigkeit gedrängt. Und wenn die Migranten keine Jobs bekommen, steigen die ohnehin bereits enormen Kosten bei den Sozialleistungen noch weiter an“, erklärte Kickl.

„Kerns arbeitsmarktpolitische Marschrichtung scheint immer klarer zu werden, denn wo beim Kanzler heimischer Arbeitsmarkt draufsteht, sind vor allem ausländische Arbeitslose drin, welche die von Kern, Stöger und Co. auserwählte Zielgruppe sind. Kern spielt mit gezinkten Karten – in diesem Punkt sind er und Kurz echte ‚Brüder im Geiste'. Auch Kurz präsentiert sich der Bevölkerung so, als würde er einen harten Kurs fahren, aber wenn es dann im Parlament um konkrete Beschlüsse geht, bringt auch seine neue (Ö)VP Maßnahmen auf den Weg, die in eine völlig umgekehrte Richtung gehen und eine derartige Vorgangsweise ist ziemlich unehrlich. Insofern ist es stringent, dass das ‚Ö‘ für Österreich aus der Parteibezeichnung getilgt wurde. Ehrliche Politik für Österreich machen Kurz und Co. nämlich längst nicht mehr“, so Kickl.

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