Wiener Börse: Grenzenloses Angebot und neue Horizonte

Unser Leitspruch ist: Die Welt für Österreich, Österreich für die Welt. International vermarkten wir österreichische Aktien und Services der Wiener Börse in Zukunft verstärkt. Gleichzeitig bieten wir dem österreichischen Anleger deutlich mehr an
Christoph Boschan

Wien (OTS) -

  • Österreich für die Welt – die Welt für Österreich: Management will Wiener Börse als rot-weiß-roten Knotenpunkt in Europa stärken
  • Scheuch: Börse als Innovationsturbo für den Standort stärker nutzen
  • Neue Horizonte: Services und Produkte der Wiener Börse aktiv weltweit vermarkten
  • Grenzenloses Angebot: Marktstart für ausländische Aktien

Handelsprodukte ausweiten, österreichische Aktien und Börse-Services weltweit vermarkten: Beides hat sich die Wiener Börse zum Ziel gesetzt und stärkt damit den heimischen Finanzplatz. „Unser Leitspruch ist: Die Welt für Österreich, Österreich für die Welt. International vermarkten wir österreichische Aktien und Services der Wiener Börse in Zukunft verstärkt. Gleichzeitig bieten wir dem österreichischen Anleger deutlich mehr an“, gibt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, im Vorfeld des Wiener Börse Preises Einblicke in die Ausrichtung des Unternehmens. „Damit wollen wir die Sichtbarkeit der Wiener Börse als wichtigen Knotenpunkt in der europäischen Börsenlandschaft erhöhen.“ In Österreich will man mit Finanzbildung und moderner Informationspolitik Anleger, Politik und Unternehmen auf die Vorteile der Börse aufmerksam machen.

Die Bedeutung einer unabhängigen und starken Heimatbörse bekräftigt Heimo Scheuch, Aufsichtsratspräsident der Wiener Börse. Als CEO der Wienerberger AG, eines der ältesten börsenotierten Unternehmen Österreichs, das sich zudem zu 100 % in Streubesitz befindet, kann er aus langer Erfahrung sprechen: „Eine Börse ist wichtiger Teil eines funktionierenden Wirtschaftsstandortes. Der Zugang zu einem entwickelten Kapitalmarkt macht Unternehmen fit für die Zukunft z.B. durch Investitionen in Innovation. Österreich ist gut beraten, das zu fördern und auszubauen. Im Hinblick auf die Sicherung des Standorts – Stichwort Headquarters – und der Arbeitsplätze für Österreich setze ich mich aktiv für einen starken heimischen Börseplatz ein.“

Das Unternehmen Wiener Börse: Solide Basis als Grundlage für die Weiterentwicklung

Um ihre Positionierung zu schärfen und auszubauen, hat die Wiener Börse ihre Marktposition analysiert. Ihr starkes Fundament liegt im Aktienhandel, der zugleich ihr Hauptgeschäftsfeld ist und rund die Hälfte des Unternehmensumsatzes ausmacht. Mit 75 % Marktanteil bei österreichischen Aktien ist die Wiener Börse zudem klarer Marktführer und verschafft den notierten heimischen Unternehmen einen Platz im globalen Schaufenster. Weitere bedeutende Geschäftssäulen sind der von der Wiener Börse betriebene zentrale Marktdatenfeed für CEE sowie die Berechnung von mehr als 130 Indizes. Als technischer Dienstleister liefert das Unternehmen in Kürze IT-Services für fünf Börsen und zahlreiche Finanzinstitute in der CEE-Region.

Christoph Boschan dazu: „Mit unserer Marktstellung im heimischen Aktienhandel sind wir für eine Nationalbörse außergewöhnlich wettbewerbsfähig. Unsere Analysen haben eindeutig ergeben: Wir sind in der Position, alle unsere bestehenden Geschäftsfelder in den kommenden Jahren ordentlich weiter entwickeln zu können. Evolution statt Revolution ist daher unser klarer Ansatz für die Ausrichtung der Wiener Börse.“

Österreich für die Welt: Globaler Vertrieb wird aufgebaut

Durch gezielten weltweiten Vertrieb und neue Initiativen will die Wiener Börse ihre Umsätze in den nächsten vier Jahren um rund 30 % steigern. Heute bereits stammen 4/5 des Umsatzes aus dem Ausland. Darauf will die Börse weiter aufbauen und ihre internationalen Aktivitäten verstärken, um dieses Potenzial optimal zu nützen.  „Wir wollen in allen Geschäftsfeldern wachsen, sowohl im Aktienhandel, im Datenvertrieb, als auch in der Indexberechnung und bei IT-Services“, so Boschan. „Wir fokussieren auf den Aufbau unseres globalen Vertriebs und intensivieren unsere Aktivitäten in diesem Bereich massiv. Davon versprechen wir uns als Unternehmen einen starken Umsatzzuwachs. Als Standort profitieren Österreich und seine börsenotierten Unternehmen von der zukünftig stark erhöhten Wahrnehmung auf den Weltmärkten.“

Im Handel wird die Wiener Börse die Best-Execution für österreichische Aktien ausbauen. Im Marktdatengeschäft setzt sie künftig stärker auf Data Analytics. In Punkto IT-Services wird die Wiener Börse ihr regulatorisches und technisches Know-How weiterhin Finanzdienstleistern und Börsen zur Verfügung stellen. Sie wird alle Geschäftsbereiche international intensiver vermarkten.

Die Welt für Österreich: Grenzenloses Angebot für heimische Investoren in den Startlöchern

Aktuell investieren Österreicher einen Großteil ihres Portfolios in ausländische Aktien. Diesen Anlegern will die Wiener Börse künftig als One-Stop-Shop dienen. Daher erweitert sie ab sofort konsequent ihre Produktpalette. Als erstes neues Produkt startet heute der Handel mit den wichtigsten US-Aktien über die Wiener Börse. Damit profitieren heimische Anleger von mehreren Vorteilen gleichzeitig – zeitlich, sprachlich und finanziell: Statt sich nach Zeitzonen richten zu müssen, können sie am vertrauten Marktplatz zu den heimischen Handelszeiten (9:00 bis 17:30 Uhr) handeln und Informationen in ihrer Muttersprache einholen. Handel und Abwicklung erfolgen in Euro zu Inlandsspesen. Market Maker sorgen mit verbindlichen Quotes für attraktive Preise und Zusatzliquidität. Dieses Angebot baut die Wiener Börse zeitnah um weitere Länder sowie neue Anlageprodukte aus.

Christoph Boschan: „Ganz unter dem Motto ‚Geh nicht fort, kauf im Ort‘ holen wir für heimische Anleger die ganze Welt nach Österreich. Mit unserem neuen Produkt schlagen sie dabei mehrere Fliegen mit einer Klappe. Sie handeln zu unseren Qualitätsstandards, zu unseren Zeiten, ohne erhöhte Auslandsspesen“, sagt Christoph Boschan. „Damit öffnen wir österreichischen Interessierten die Tür zur internationalen Aktienwelt, bieten mehr Auswahl und mehr Investitionsmöglichkeiten. Das ist aber nur ein Puzzlestein auf dem Weg, die österreichische Aktionärsbasis zu verbreitern. Wir werden zeitnah weitere Produkte anbieten und verlängern den Kurszettel der Wiener Börse.“

Financial Literacy: Bewusstsein für Börse stärken

Die Wiener Börse ist ein Knotenpunkt auf dem österreichischen Finanzmarkt. Als zentraler Infrastrukturanbieter übernimmt sie auch gesellschaftliche Aufgaben, die nicht zu ihren geschäftlichen Einnahmen beitragen. Moderne Informationspolitik und Financial Literacy sollen Anleger, Politik und Unternehmen auf die Vorteile der Börse aufmerksam machen. Darum intensiviert die Börse ihre bestehenden Anstrengungen in diesem Bereich. Anleger sollen über die Wiener Börse als zentrale und neutrale Anlaufstelle zu allen handelsrelevanten Informationen kommen. Wir setzen dabei auf moderne Tools und Kommunikationskanäle. Bildung ist der beste Anlegerschutz. Wir fordern ganz klar: Finanzbildung muss dringend in die Lehrpläne,  so Christoph Boschan.

Die Rahmenbedingungen am österreichischen Finanzmarkt stehen ebenfalls im zentralen Blickfeld der Börse. „Wir haben einen klaren Plan für unser Unternehmen, trotz fehlender regulatorischer Unterstützung, einem nicht-wachsenden Markt und limitierten Skaleneffekten. Die heimische Regierung hat die Hausaufgabe, den Standort wettbewerbsfähig zu halten und zukunftsfähig zu machen, so Boschan. Dafür ist ein politischer Plan zur Entwicklung des heimischen Kapitalmarktes nötig. Das Leitbild ‚börsenotiertes Unternehmen‘ gehört dringend gestärkt. Wir sind dazu im laufenden Dialog mit politischen Entscheidern. Ganz oben auf der Agenda steht der Markt für KMU, der politisch wieder geöffnet werden muss. 

Alle politischen Entscheidungsträger müssen ihre Verantwortung für die Entwicklung des Kapitalmarktes übernehmen, dazu sind eindeutige Zuständigkeiten notwendig, und keine nationalen Alleingänge oder Regelungen, die international unüblich sind. Letztlich geht es um die Sicherstellung von Arbeitsplätzen und Wohlstand für Österreich. Auch steuerlich gibt es viele Stellschrauben, über die man Wachstum fördern kann“, so Scheuch. Wenn es regulatorische Unterstützung gibt und alle Marktteilnehmer an einem Strang ziehen, kommt Bewegung ins Land. Das zeigt sich aktuell bei einer gemeinsamen Initiative zum Ausbau von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen. Scheuch bestätigt: „Finanzminister Schelling hat hier einen sinnvollen Vorstoß gemacht. Wienerberger und andere Großunternehmen schließen sich dieser Idee an. Aktien schaffen Arbeit und Wertschöpfung, davon kann jeder Mitarbeiter doppelt profitieren.

Christoph Boschan bekräftigt: Über Aktien kann jeder Einzelne von uns an den unternehmerischen Leistungen des Landes teilhaben.“ 1 Euro investiert in börsenotierte Unternehmen bringt 2,3 Euro für die heimische Wirtschaft. Über 400.000 Arbeitsplätze – also rund jeder elfte Job – hängen an einem börsenotierten Konzern. Der Kapitalmarkt stärkt unseren Standort und unsere Innovationsfähigkeit. Wir arbeiten aktiv und intensiv daran, dieses Bewusstsein zu schaffen und zu schärfen. Das wird frischen Wind für ganz Österreich bringen, schließt Boschan.

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