AMS Wien: Erstmals seit sechs Jahren weniger Wienerinnen und Wiener auf Jobsuche

AMS-Wien-Chefin Petra Draxl: „Rechnen damit, dass uns dieser Trend ins nächste Jahr begleitet“

Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Mai 2017 im Jahresvergleich um 3,7 Prozent auf 118.866 gesunken. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist in Wien im selben Zeitraum um 13,9 Prozent auf 33.445 angewachsen, die Summe beider Gruppen aber um 0,4 Prozent kleiner geworden.

„Das ist in Wien der erste wirkliche Rückgang der Zahl der Jobsuchenden seit Mai 2011“, freut sich AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. „Wir rechnen damit, dass uns dieser positive Trend ins Jahr 2018 begleitet.“

Nach Altersgruppen betrachtet, haben die Jugendlichen am raschesten von der besseren Arbeitsmarktlage profitiert. Bei den Unter-25-Jährigen ging die Arbeitslosigkeit um 14,7 Prozent zurück, bei den Unter-20-Jährigen sogar um 23,1 Prozent.

Die Zahl der über-50-jährigen Arbeitslosen ist hingegen um 4,4 Prozent angestiegen. „Für diese Zielgruppe treffen wir im Rahmen der Aktion 20.000 gemeinsam mit der Stadt bereits alle Vorbereitungen, um in der Pilotregion Wien sofort im Sommer die ersten 200 Jobs besetzen zu können, sobald die Politik uns grünes Licht gibt.“

Nach dem Pilotprojekt sollen im Rahmen der Beschäftigungsaktion 20.000 in Wien ab Jänner mehr als 7.000 Arbeitsplätze für ältere Arbeitslose bei der Gemeinde und bei gemeinnützigen Trägervereinen geschaffen werden. Langfristiges Ziel der Aktion ist die Halbierung der Langzeitarbeitslosigkeit bei 50plus. Unabhängig davon gibt es für diese Zielgruppe weiterhin die Eingliederungsbeihilfe, mit der das AMS Wien neue Dienstverhältnisse bei den Wiener Unternehmen großzügig fördert.

Allein im zu Ende gegangenen Monat haben die Wiener Wirtschaftstreibenden dem AMS Wien um 19,3 Prozent mehr offene Stellen gemeldet als im Mai 2016. Das AMS Wien hat um 23,8 Prozent mehr Besetzungsaufträge als „erledigt“ abgehakt als im Vergleichsmonat.

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit in der Warenproduktion um 1,5 Prozent zurückgegangen, im Bau um 12,5 Prozent, in Hotellerie und Gastronomie um 3,1 Prozent und im Einzelhandel um 5,2 Prozent.

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