Hormongesteuert – und gesund

Wien (OTS) -

  • Glückshormone: halten Geist und Körper gesund
  • Der Sommer ist da: Die Sonne macht unternehmungslustig und kontaktfreudig
  • Beziehungen: Harmonie macht resistenter

Heute ist der meteorologische Sommerbeginn. Die Tage sind wieder merklich länger, die Temperaturen spürbar höher. Parallel dazu wird die Bekleidung leichter und die Gastgärten voller. „Die höhere Dosis Tageslicht ist als Stimulus verantwortlich für die vermehrte Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn. Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin oder Endorphine steigern den Antrieb und fördern jene Glücksgefühle, die gerne als Frühlingsgefühle bezeichnen werden. Während es vielen Menschen an trüben Wintertagen regelrecht Überwindung kostet vor die Tür zu gehen, treibt sie das Zusammenspiel der körpereigenen Hormone jetzt förmlich aus dem Haus“, sagt UNIQA Ärztin Dr. Denise Pajank vom Medizinischen Kompetenzzentrum.

Welche Auswirkungen haben Hormone?

Endorphine
Endorphine sind unmittelbar mit Glücksgefühlen verbunden. Sie werden etwa beim Lachen, aber auch beim Flirten ausgeschüttet. Soziale Kontakte sind daher ein Motor für die Produktion und Ausschüttung dieses körpereigenen „Morphins“. „Endorphine sind damit nicht nur euphorisierend sondern auch äußerst wirksam in der Schmerzlinderung. Es gibt positiv bestätigte Theorien, dass Freundschaften die Schmerztoleranz erhöhen bzw. Schmerzen lindern und gegenteilig Einsamkeit Schmerzen verstärken kann“, so Pajank.

Dopamin
Auch dieser Botenstoff macht glücklich. „Er steigert unsere Leistung, fördert unsere Aktivität und ist somit als Antriebs-Hormon essenziell für unser Wohlbefinden“, erläutert Pajank. Dopamin steigert auch die Wahrnehmungsfähigkeit und ist an Lernprozessen maßgeblich beteiligt. Ein Mangel kann zur Antriebslosigkeit, Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen und im schlimmsten Fall zu Bewegungsstörungen führen.

Serotonin
Serotonin spielt unter den Glückshormonen ebenfalls eine führende Rolle. „Die stimmungsaufhellende Wirkung, wird auch als Therapieansatz bei Depressionen in medikamentöser Form verwendet“, berichtet Pajank aus der medizinischen Praxis. Als universelles Hormon besitzt es ein breites Wirkungsspektrum: Es beeinflusst den Magen-Darm-Trakt, das Herz-Kreislaufsystem, Augendruck und reguliert unter anderem auch den Schlaf-Wach-Rhythmus. Ein Serotoninmangel kann daher zu Depressionen und Schlafstörungen führen.

Bedingt durch diesen Hormon-Cocktail werden die Menschen im Frühling wieder unternehmungslustiger – und kontaktfreudiger. Damit ist jetzt also die Zeit, in der wieder mehr Freundschaften geknüpft werden und auch mehr Menschen als Partner zueinander finden. „Gute, harmonische Beziehungen wirken sich positiv auf den Köper und auf die Psyche aus und fördern so die Gesundheit“, erklärt Pajank. „Wenn man aus einer Beziehung Kraft und Energie schöpfen kann, ist man resistenter gegen belastende Einflüsse in anderen Lebensbereichen“, so Pajank. Eine solche Belastung kann z.B. Stress sein. Unterschiedliche Studien an Mensch und Tier haben dabei gezeigt, dass – neben anderen Faktoren wie etwa Ernährung oder ausreichend Bewegung – soziale Interaktion und gute Beziehungen positiven Einfluss auf den Stresshormon-Haushalt haben.

Umgekehrt gilt aber auch: Eine unharmonische Beziehung kann auch den gegenteiligen Effekt haben. Ein Streit ist dabei noch kein Problem. Vielmehr gehört auch eine vernünftige Streitkultur zu einer guten Beziehung. Das gilt für eine Freundschaft genauso wie für Partnerschaft und Ehe. Wird die Krise jedoch zum Dauerzustand kann eine Beziehung belastend werden und dadurch auch krank machen. Aus gesundheitlicher Sicht ist in solchen Fällen daher ein Ende mit Schrecken oft besser als ein Schrecken ohne Ende. Zumindest in Hinblick auf die Ehe kennt die Statistik Austria beide Seiten: So standen letztes Jahr rund 45.000 Hochzeiten knapp 16.000 Scheidungen gegenüber.

Das Medizinische Kompetenzzentrum von UNIQA Österreich
Für UNIQA Kunden gibt es ein besonderes Service. Ein Team von mehr als 15 Allgemeinmedizinern und Fachärzten steht UNIQA Krankenversicherungskunden für Fragen zur Verfügung. Dort erfahren sie im medizinischen Kompetenzzentrum persönliche Beratung, bekommen Empfehlungen zu Gesundheitsfragen, Kontakte zu Spezialisten und vor allem erhalten sie einen fundierten ärztlichen Ratschlag. Zu den häufigsten Fragen zählen Ärzteempfehlungen etwa vor Operationen oder wenn ein Facharzt benötigt wird. UNIQA Österreich ist mit einem Marktanteil von 47 Prozent der größte Gesundheitsversicherer Österreichs.

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