Der Österreichische Wissenschaftsrat begrüßt die Reform des Studienförderungsgesetzes

Ein breites und den Lebensrealitäten angepasstes Beihilfensystem trägt wesentlich zur Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulraumes bei

Wien (OTS) - In Österreichs Hochschulen werden die Verantwortungsträger und –trägerinnen von morgen herangebildet. Sie bilden das Rückgrat der Wirtschaft, der Wissenschaft und nicht zuletzt der Demokratie Österreichs. In dieser Hinsicht muss gewährleistet werden, dass keiner dieser Menschen aus ökonomischen Gründen daran gehindert wird, mittels eines qualitätsvollen Hochschulstudiums seine Rolle in Österreichs Gesellschaft zu finden. Mit der Reform des Beihilfensystems und der Aufstockung des Budgets auf 260 Millionen pro Jahr wird diesem Aspekt nunmehr Rechnung getragen.

Durch die Berücksichtigung der Inflations- und Einkommensentwicklung der letzten Jahre wie auch die Anerkennung veränderter Lebensrealitäten der Studierenden einerseits aber auch die evaluierte Gesamtberechnung des elterlichen Unterhaltes und Rücksichtnahme auf gestiegene Wohnkosten werden nicht nur eine Ausweitung des Kreises der Bezugsberechtigten, sondern auch höhere Stipendien ermöglicht. „Mit der Novelle des Studienförderungsgesetzes werde jedem jungen Menschen unabhängig von seiner sozialen Herkunft und seinen ökonomischen Mitteln die Chance eröffnet, ein Hochschulstudium zu absolvieren, und letztlich kein Talent außen vor gelassen“, so Professor Antonio Loprieno, Vorsitzender des Österreichischen Wissenschaftsrates.

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