FPÖ-Schrangl: Regierung bleibt versprochene Mietrechtsreform weiter schuldig

„Wohnen muss endlich wieder leistbar werden und darf die Österreicher nicht in den finanziellen Ruin treiben“

Wien (OTS) - „Die Kosten für Mietwohnungen stiegen in den letzten fünf Jahren um rund 14 Prozent an. Laut Statistik Austria beträgt die Durchschnittsmiete bereits 7,40 Euro pro Quadratmeter. Bei privaten Neuvermietungen sogar 9,90 Euro“, kritisierte heute der freiheitliche Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl. „Inzwischen sind die Mieter gezwungen, ein Viertel ihres Haushaltseinkommens für das Wohnen auszugeben. Die Mietpreise steigen gegenüber den Einkommenszuwächsen rapide an und treiben immer mehr Menschen in die Armut“, so Schrangl.

„Die Mieten werden vor allem in den Ballungsräumen immer weiter steigen, da der starke Zustrom auch die Nachfrage anheizt. Aus finanzieller Sicht wäre Eigentum besser, in großen Ballungsräumen ist der Anteil der Mieter aber sehr hoch. Doch gerade in den Städten, wie Wien und Salzburg steigen die Mietpreise ungebremst an“, meinte Schrangl.

„Die Bundesregierung glänzt auch hier wieder mit bekannter Untätigkeit. Weder die SPÖ noch die ÖVP hat es während dieser Legislaturperiode geschafft, die lang versprochene Mietrechtsreform umzusetzen. Das dürfen die Österreicher nun teuer bezahlen“, kritisierte Schrangl.

„Im Halbjahrestakt wurden Mietrechtsreformen angekündigt, die dann wieder verschoben wurden. Seit Jänner versinken die Regierungsparteien überhaupt nur noch in innerparteiliche Streitigkeiten und es herrscht Stillstand. Es braucht eine echte Mietrechtsreform. Wohnen muss endlich wieder leistbar werden und darf die Österreicher nicht in den finanziellen Ruin treiben“, betonte Schrangl.

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