Karlheinz Töchterle: Zeitfenster bis zur Wahl klug und verantwortungsvoll für Wissenschaft und Forschung nutzen

ÖVP-Wissenschaftssprecher zum heutigen Wissenschaftsausschuss – Antrag betreffend Weiterentwicklung der Studienförderung auf Tagesordnung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Wir müssen das Zeitfenster bis zur Wahl klug und verantwortungsvoll zur weiteren Stärkung von Wissenschaft und Forschung nutzen“, betont ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle anlässlich der heutigen Sitzung des Wissenschaftsausschusses im Parlament. „Mit der Implementierung der Studienplatzfinanzierung und der Bereitstellung der ‚Forschungsmilliarde‘ harren zwei zentrale Projekte der Umsetzung. Mehr denn je gilt: Viribus unitis – mit vereinten Kräften“, unterstreicht Töchterle. Bei der Studienplatzfinanzierung verweist Töchterle zudem auf die Notwendigkeit eines raschen Beschlusses aufgrund der anstehenden nächsten Leistungsvereinbarungsperiode der Universitäten. „Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir drei Jahre, bis wir im Zuge der darauffolgenden Leistungsvereinbarungsperiode wieder Gestaltungsspielraum haben, um entsprechend weitreichende Maßnahmen für bessere Studien- und Lehrbedingungen zu setzen“, appelliert Töchterle auch in Hinblick auf das morgige All-Parteien-Gespräch, zu dem Wissenschaftsminister Dr. Harald Mahrer geladen hat.

Auf der Tagesordnung des heutigen Ausschusses stand ein Antrag betreffend Studienförderungsgesetz: Mit der darin vorgesehenen Anhebung der Beihilfen und Einkommensgrenzen wird die Studienbeihilfe weiterentwickelt – künftig können mehr Studierende in höherem Ausmaß profitieren. Dies gilt insbesondere auch für ältere Studierende: Jene ab 27 Jahren bekommen laut dem Antrag automatisch einen monatlichen Zuschlag von 40 Euro. Auch Studierende ab 24 Jahren sollen künftig monatlich einen Zuschlag erhalten, dieser liegt bei 20 Euro. Die Zahl der Beihilfebezieher wird von derzeit rund 40.000 auf rund 50.000 steigen.

Ebenso auf der Tagesordnung im heutigen Wissenschaftsausschuss war der Bericht des Ministers zu „30 Jahre Erasmus – eine Erfolgsgeschichte“. Die Eckpunkte dazu wurden von Mag. Ernst Gesslbauer, Leiter der Nationalagentur Erasmus+ Bildung, präsentiert. Das EU-Mobilitätsprogramm hat bereits mehr als neun Millionen jungen Menschen einen Austausch ermöglicht, darunter 240.000 Mobilitätshungrigen aus Österreich.
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