Stronach/Weigerstorfer: E-Card mit Foto soll Sozialmissbrauch stoppen!

Wien (OTS) - „Dem Missbrauch der E-Card muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Bereits 2008 hat ÖVP-Gesundheitsministerin Kdolsky die Forderung nach einer E-Card mit Foto unterstützt. Die damalige Ausrede des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, es sei logistisch zu aufwendig, ist doch mittlerweile vollkommen haltlos, wenn man den Millionenschaden bedenkt, der durch Sozialbetrug entsteht. Immerhin haben sich Fotos in Reisepässen, Bahnkarten und Führerscheinen ja auch bewährt und sind technisch machbar“, zeigt Team Stronach Gesundheitssprecherin Ulla Weigerstorfer im Ausschuss auf. Es sei unfair und schikanös, die Verantwortung auf die Ärzte abzuwälzen, bei E-Card-Nutzung mühsam die Ausweise der Patienten zu kontrollieren. „Das ist nicht die Aufgabe der Ärzte!“, so Weigerstorfer.

Weiters habe die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Team Stronach Mandatarin an das Gesundheitsministerium ergeben, dass allein zwischen 2014 und 2016 rund 600.000 E-Cards verloren gegangen sind, die Kosten des Kartenmissbrauchs habe in einigen Fällen mehrere hundert Euro betragen. „Erst unlängst ist eine in der Schweiz lebende Wienerin in die teure Inkasso-Falle getappt, nachdem sich eine Schwarzfahrerin bei einer Kontrolle mit der gestohlenen E-Card der Wienerin ausgewiesen hat. Dieser Fall beweist, die Dunkelziffer ist enorm und geht einzig zu Lasten der Beitragszahler. Eine E-Card mit Foto soll diesen Missbrauch stoppen!“, verlangt Weigerstorfer.

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