Der Lange Tag des Darms 2017

Wien (OTS) - Der 3. Lange Tag des Darms, am 27. Mai 2017 veranstaltet durch den Verein darm plus in Kooperation mit der Krebshilfe Wien, begeisterte bei gutem Wetter am Fenstertag rund 1.500 Besucher. Als Veranstaltungsort wurde wieder das Wiener MuseumsQuartier gewählt und es konnte ein breites Informationsangebot bereitgestellt werden, welches über chronisch entzündliche Darmerkrankungen(CED), Darmkrebs, Zöliakie und vieles mehr informierte.

In zahlreichen Fachvorträgen von führenden österreichischen Experten wurde über die wichtigsten Punkte zum Thema Darmgesundheit informiert.

Ernährung

Für das Mittagsevent wählte der Verein darm plus heuer in Kooperation mit der Verlagsgruppe News (GUSTO) eine Live-Cooking-Show. Alfred Stadler von „verdauungsvorbereiter.at“ erklärte basierend auf TCM (Traditionell Chinesische Medizin), was die Mitte stärkt und/oder schwächt.
Ebenso der Trend Gluten zu vermeiden, weniger Histamin aufzunehmen und Alternativen zu glutenhaltigen Getreideprodukten zu finden waren Thema. Mit der abschließenden Verkostung eines „Congees“ rundete die Kochshow ab.

Selbsthilfegruppen, Aussteller & interaktive Stationen

Ein 20 Meter langes Darmmodell, welches viele interessante Informationen beinhaltete, lud zum Wandern durch das innere des Darms. Zudem führten zwei geschulte CED-Schwestern zu jeder vollen und halben Stunde durch das Darmmodell.

Auch ein Koloskopie-Dummi wurde ausgestellt, mit dem Zweck den Besuchern ein wenig die Angst vor einem Eingriff zu nehmen und zu zeigen, wie genau der Ablauf vor sich geht.

Zusätzlich waren viele Selbsthilfegruppen (ÖMCCV, Krebshilfe Wien, ILCO,…) vor Ort und standen den Gästen Rede & Antwort. Firmen wie z.B. AllergoSan, Germania und AbbVie sowie Lebensmittelfirmen wie Yakult und Stada informierten über hilfreiche Produkte zur Unterstützung einer guten Darmflora und bei unterschiedlichen Darmproblemen.

Voller Erfolg

„Die überaus positive Resonanz zeigt uns, dass wir durchaus auf dem richtigen Weg sind, der Bevölkerung die Komplexität und Relevanz des Themas Darmgesundheit näher zu bringen, und gibt uns immer wieder positiven Aufschwung, sich für diese Themen und deren Betroffene einzusetzen. Darm plus wird sich weiterhin um eine österreichweit einheitliche Versorgungs- und Qualitätsstruktur bemühen und versuchen, diese dauerhaft sicherzustellen", so Prof. Harald Vogelsang in seiner Rolle als Präsident des Vereins Darm plus.

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