Maurer: Vergütungen für Uni-Räte werden auf Grünes Drängen beschränkt

Grüne: Parteipolitik bei der Besetzung der Uni-Räte beenden

Wien (OTS) - "Dass die Uni-Räte in Zukunft nicht mehr selbst entscheiden können, wie viel Geld sie sich auszahlen, ist ein wichtiger Schritt in Sachen Transparenz und verantwortungsvollem Umgang mit Steuergeld", reagiert die Grüne Wissenschaftssprecherin Sigrid Maurer erfreut auf einen entsprechenden Verordnungsentwurf zur Einführung von Obergrenzen, der heute in Begutachtung ging. Mit einer umfangreichen parlamentarischen Anfrage hat Maurer vor fast zwei Jahren aufgedeckt, dass die Uni-Räte sich zum Teil unverschämt hohe Beträge als Vergütung für ihre Arbeit auszahlen. Ein Jahr später erschien ein Rechnungshofbericht, der die Grüne Kritik vollumfänglich bestätigte.

Die Grünen hatten mit maximal 10.000 Euro pro Jahr für den Vorsitz deutlich niedrigere Obergrenzen gefordert als nun im Verordnungsentwurf vorgesehen sind, dennoch zeigt sich Maurer zufrieden: "Das Ministerium hat aufgrund unserer Initiative erkannt, dass eine Laissez-Faire-Politik bei den universitären Aufsichtsorganen nicht praktikabel ist."

Weiteren Handlungsbedarf sieht Maurer bei der Bestellung der Uni-Räte: "Bei den Besetzungen durch das Ministerium ist in der Vergangenheit in der Regel nach Parteibuch vorgegangen worden - die Uni-RätInnen wurden auf Rot und Schwarz aufgeteilt. Minister Mahrer wäre gut beraten, mit dieser Tradition zu brechen und die demnächst zu bestellenden Uni-RätInnen ausschließlich nach den Qualitätskriterien auszuwählen, die er nun selbst vorgeschlagen hat."

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