Stronach/Dietrich kritisiert Missbrauch bei grenzüberschreitendem Dienstleistungsverkehr

Sofortiger Stopp der Entsenderichtlinien für die Baubranche gefordert; Lohn- und Sozialdumping für heimische Betriebe existenzbedrohend

Wien (OTS) - „Der Missbrauch beim grenzüberschreitende Dienstleistungsverkehr nimmt offensichtlich Ausmaße an, die nicht mal mehr mit zahlreichen Kontrollen und einer sogenannten „Aktion scharf“ einzudämmen sind. Im ersten Quartal dieses Jahres hat sich die Zahl der nach Österreich entsendeten Mitarbeiter gegenüber dem gesamten Jahr 2013 bereits verzehnfacht“, reagiert Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich auf die veröffentlichen Zahlen der Wirtschaftskammer Steiermark und verweist auf den enorm hohen Zuwachs aus der Transportbranche.

„Lohn- und Sozialdumping ist gerade in den Grenzregionen für die heimischen Betriebe ein zunehmend existenzbedrohendes Problem. Nur ein sofortiger Stopp der Entsenderichtlinie für die Baubranche würde zum Schutz der heimischen Unternehmer beitragen und wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung“, fordert Dietrich. Bei rund 100 durchgeführten Kontrollen bestand allein in der Steiermark bei 80 Verdacht auf Lohn- und Sozialdumping. „Die Regierung muss hier umgehend agieren und nicht zahlreiche Beamte einsetzen um die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu kontrollieren, sondern das Problem an der Wurzel packen“, so Dietrich.

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