Stronach/Steinbichler: Holzmarkt muss dringend regionalisiert werden

Aktionszeitraum Mutter Erde - intransparente Strom- und Gasimporte durch heimische Energiewerke ersetzen

Wien (OTS) - „Anstatt Österreich als Musterland für regionale Wirtschaft und regionale Arbeitsplätze aufzubauen, verkommt unsere Heimat zunehmend zum Handelshaus Europas“, mahnt Agrarsprecher Leo Steinbichler und fordert eine dringende Regionalisierung des Holzmarktes. So werden in den Baumärkten und Lagerhäusern bzw. Supermärkten und Großküchen ungarische, polnische, tschechische und slowakische Pellets, Hackschnitzel, Brennholz und Bau-Fertigteile, wie Leimbinder, zu Billigstpreisen importiert und angeboten – „das ist Wettbewerbsverzerrung, in einem Land mit 47 Prozent Waldfläche vom gesamten Bundesgebiet. Nur durch aktive Bewirtschaftung bleiben unsere Wälder, die „grüne Lunge Österreichs“, gesund und tausende regionale Arbeitsplätze erhalten“, so Steinbichler.

"Es ist bedenklich, dass immer mehr große heimische Hackschnitzelwerke zurückgefahren bzw. stillgelegt werden und die notwendige Energie durch intransparente Strom- und Gasimporte ersetzt wird – „das heißt, dass wir immer mehr Atomstrom, zum Teil unter dem Deckmantel „Grüner Strom“, anbieten. Nachhaltigkeit ist der am meisten missbrauchte Begriff der gegenwärtigen Politik!“, mahnt der Team Stronach Mandatar. Steinbichler sieht für Österreich eine Riesenchance im Bereich Wald eine vorbildliche Vorreiterrolle einzunehmen.

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