AUVA: Standorte Lorenz Böhler und Meidling sichern Unfallheilbehandlung in höchster Qualität

Wien (OTS) - „Die AUVA setzt in den Wiener Unfallkrankenhäusern bewusst auf Schwerpunktkonzepte, um die bereits sehr hohe Qualität in der Unfallheilbehandlung noch weiter zu heben. Dieser Weg hat sich auch international bewährt. Und dafür wurden in beiden Häusern auch die personellen Kapazitäten erhöht“, so Rudolf Silvan, Vorsitzender der AUVA-Landesstelle Wien am Mittwoch.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Lorenz Böhler können – wie von ihnen eingefordert – so wie bisher eine uneingeschränkte Versorgung der Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau durchführen. „Mit 1.Juni haben wir einen zusätzlichen Facharzt für Unfallchirurgie am Standort Lorenz Böhler und eine neue Gips OP-Assistenz. Mit 1.Juli bekommen wir einen Facharzt für Anästhesie dazu und erhöhen für eine Mitarbeiterin aus dem Bereich Röntgen die Arbeitszeit. Die Radiologenstellen wurden seit 2015 von zwei auf vier aufgestockt“, so Silvan zur personellen Situation im UKH Lorenz Böhler.

Für die Notfallversorgung bleiben die personellen Kapazitäten am Standort Lorenz Böhler unverändert. Lediglich die Patienten mit besonders schweren Traumata – die Schockraumfälle – werden am Wochenende am Standort Meidling versorgt. Für Verletzte und Schwerverletzte, die nicht unmittelbar lebensgefährlich verletzt sind und daher nicht in den Schockraum gebracht werden müssen, steht der Standort Lorenz Böhler auch künftig – wie schon bisher – auch am Wochenende zur Verfügung. Die Schwerpunktsetzung wurde im vergangenen Jahr intensiv mit allen Beteiligten – auch von ärztlicher Seite von beiden Standorten – vorbereitet.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind über 4,9 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.

Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 367.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon mehr als 40.000 stationär.

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