HC Strache: Umverteilungsprogramm befeuert Zustrom weiterer Migranten

Österreichs Kapazitäten bei Aufnahme sogenannter Flüchtlinge sind längst erschöpft

Wien (OTS) - „Das Umverteilungsprogramm ist ein Signal in die völlig falsche Richtung, denn dieses Programm befeuert den Zustrom von weiteren zigtausenden Migranten nach Europa. ‚Kommt alle nach Europa‘ – das ist die Botschaft, die auch Österreich mit seiner Teilnahme am Relocation-Programm an Schlepper und Migranten aussendet. Statt mit der Antragstellung heute quasi den offiziellen Startschuss für Österreichs Teilnahme am Umverteilungsprogramm zu geben, hätten Kern, Kurz, Sobotka und Co. im Interesse Österreich Stopp sagen müssen. Unsere Kapazitäten bei der Aufnahme sogenannter Flüchtlinge sind nämlich längst erschöpft“, sagte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Er forderte erneut eine klare Differenzierung zwischen Asyl und Zuwanderung sowie die innerkontinentale Fluchtalternative statt interkontinental zigtausende Migranten nach Europa zu holen, das Geschäft der Schlepper damit quasi mitzuerledigen und die Zuwanderer auch noch quer über Europa zu verteilen.

„Kern schreibt Briefe an Brüssel, Kurz spricht sich in Sonntagsreden für die Eindämmung des Migrationsstroms aus oder beklagt wortreich das Versagen der EU in der Migrationspolitik. Wenn es ans Eingemachte geht, fallen die Herren aber allesamt um und handeln wieder einmal gegen die Interessen der Österreicher. Dass Kern, Kurz und Co. bei dieser Umverteilung mitmachen, die sie zuvor kritisiert haben, zeigt doch klar, dass die Österreicher sich bei Kern und Kurz nur auf eines verlassen können: Wenn es an die Umsetzung geht, sind sie verlassen. Verlässliche, verantwortungsvolle und ehrliche Politik schaut anders aus“, so Strache.

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