Bundesheer-Hubschrauberstützpunkt: Team Kärnten/Köfer/Theuermann kritisieren „Spiel auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung“

Klagenfurt (OTS) - Zur Bewältigung des Waldbrandes am Wochenende in der Außerfragant war am ersten Tag erneut kein Bundesheer-Hubschrauber verfügbar. „Wir vom Team Kärnten haben in den letzten Monaten permanent darauf gedrängt, dass ein Bundesheer-Hubschrauber dauerhaft in Kärnten stationiert sein muss, was leider seit der Wiedereröffnung des Stützpunktes nicht mehr der Fall ist“, betonen Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer und Isabella Theuermann, die Sicherheitssprecherin des Team Kärnten im Landtag, die in diesem Zusammenhang von einem hochriskanten Spiel auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung sprechen: „Man kann von Glück reden, dass der Brand so schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Der zweite Glücksfall war jener, dass der Polizei-Hubschrauber zu keinem anderen Einsatz, beispielsweise zu einem Raubüberfall, abkommandiert worden ist und somit den Waldbrand bekämpfen konnte.“

Die beiden Team Kärnten-Vertreter appellieren eindringlich, dass Kärnten einen Hubschrauber erhält, der permanent in Klagenfurt zur Verfügung steht. „Wenn das der Fall ist, kann der Hubschrauber sofort eingesetzt werden, was einen wichtigen Zeitgewinn darstellt“, sagt Theuermann, die ergänzt, dass gerade das vergangene Wochenende gezeigt habe, dass eine Einsatzplanung für den Hubschrauber aufgrund von Wettervorhersagen überhaupt nicht funktioniert: „Auch in dieser Woche müssen wir beten, dass nichts passiert. Denn auch diesmal ist für Kärnten kein Hubschrauber eingeplant und auch keine Besatzung vor Ort.“

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