VP-Olischar: Rot-Grün setzt durch laienhafte Stadtplanung Wiener Weltkulturerbe aufs Spiel

Warnung der UNESCO bei Causa Heumarkt muss Rot-Grün endlich wachrütteln - Wien braucht Stadtplanung, die tatsächlich plant – Investoren brauchen Planungssicherheit

Wien (OTS) - „Die erneute Warnung der UNESCO vor der Gemeinderatsitzung am kommenden Donnerstag muss die rot-grüne Stadtregierung endlich wachrütteln. Durch die missglückte Stadtplanung in Wien, von der die Causa Heumarkt seit Projektstart stark betroffen ist, wird das Weltkulturerbe mutwillig aufs Spiel gesetzt“, so ÖVP Wien Planungssprecherin Gemeinderätin Elisabeth Olischar zur heutigen Berichterstattung der APA.

Angesichts der Aussagen der UNESCO wird neuerlich bestätigt, dass -sollte der vorliegende Flächenwidmungsplan beschlossen werden - die Aberkennung des Weltkulturerbes beim Welterbe-Komiteetreffen im Juli in Krakau eingeläutet wird. „Wien wird auf die sogenannte Rote Liste gesetzt und das Weltkulturerbe in weiterer Folge aberkannt. Es ist für mich unverständlich, warum das Komiteetreffen im Juli nicht abgewartet wird“, so Olischar empört.

„Für uns als ÖVP Wien war immer klar, dass die Zukunftsentwicklung unserer Stadt mit Weltkulturerbe und Historie vereinbar sein muss. Diese Causa hat sich aber zu einem stadtpolitischen Kasperltheater entwickelt, das vor allem von Planungsstadträtin Vassilakou zu verantworten ist. Es wäre von Anfang an ihr Job gewesen, Weltkulturerbe und Zukunftsentwicklung unter einen Hut zu bringen. Die jetzige Situation ist einzig und alleine auf ihre Unprofessionalität zurückzuführen“, meint Olischar weiter und abschließend: „Wir brauchen eine Stadtplanung, die ihren Namen auch verdient und die sowohl Verbindlichkeit als auch Langfristigkeit garantiert. Investoren brauchen Planungssicherheit und müssen sich verlassen können. Sonst wird sich letztendlich niemand mehr finden, der in Wien Projekte entwickeln wird. Die derzeitige Politik bietet aber keinerlei Sicherheit und Orientierung und ist daher völlig unverantwortlich sowohl gegenüber der Bevölkerung als auch gegenüber den Projektentwicklern.“

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