Blümel/Korosec zu KAV: Nach Explosion der Flüchtlingskosten bahnt sich das nächste Finanzdebakel an!

KAV bekommt bereits 665 Mio. Euro als Betriebskostenzuschuss - offenbar immer noch „zu wenig“

Wien (OTS) - „Wiens Steuerzahler werden unter Rot-Grün schon wieder ungeniert zur Kasse gebeten. Nachdem uns die Kosten für die Flüchtlingskrise bereits über den Kopf wachsen und 700 Mio. Euro Steuergeld voraussichtlich zu wenig sind, tut sich im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) ein weiteres Finanzloch auf, diesmal könnten es sogar knapp 885 Mio. Euro sein“, betonen ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel und VP-Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec angesichts der Berichterstattung in der "Kronen Zeitung".

Laut aktuellem Wirtschaftsplan 2017 beträgt der Betriebskostenzuschuss der Stadt Wien an den KAV mittlerweile 664,35 Mio. Euro und liegt damit um knapp 4% über dem Vorjahreswert. In den Erläuterungen zum Wirtschaftsplan wird darauf verwiesen, dass die Höhe dieser Summe „im Sinne der Ausfinanzierung“ berechnet wurde. Trotzdem steht Wien mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einem weiteren Finanzloch von enormer Größe.

„Schön langsam sind wir es ja gewohnt, dass die Berechnungen der Stadt Wien das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen. Denn wenn es stimmt, was Insider berichten, dass im laufenden Jahr bereits 220 Mio. Euro fehlen, dann werden dem Steuerzahler statt der knapp 665 Mio. nicht weniger als 884 Mio. Euro oder noch mehr abgeknöpft werden. Diesem Wahnsinn der ständigen Nachdotierung auf Kosten der Allgemeinheit muss ein rasches Ende bereitet werden. Wir fordern daher eine transparente Neuorganisation des KAV sowie einen Kassasturz und zwar unabhängig von irgendwelchen SPÖ-Enqueten oder Arbeitskreis- bzw. Task-Force-Firlefanz“, so Blümel und Korosec abschließend.

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