Forschungsmilliarde – Leichtfried drängt auf Beschluss trotz Neuwahlen

Leichtfried unterstützt Aufruf der Wissenschaftscommunity – Blockade wäre „in hohem Maße verantwortungslos“

Wien (OTS) - Die in der Regierung vereinbarte Forschungsmilliarde muss trotz vorgezogener Neuwahlen umgesetzt werden. Das fordert Infrastrukturminister Jörg Leichtfried und stellt sich damit hinter einen entsprechenden Aufruf aus der Wissenschaftscommunity. „Forschung und Entwicklung machen unsere heimischen Betriebe wettbewerbsfähig und erfolgreich. Dieser Erfolg schlägt sich dann in neuen Arbeitsplätzen im Land nieder. Darum müssen wir die Forschungsmilliarde wie geplant umsetzen – Neuwahlen hin oder her“, so Leichtfried. Die Forschungsmilliarde wurde bereits im November 2016 im Ministerrat beschlossen. ****

„Wir sehen einen sachten Aufschwung. Die Arbeitslosenzahlen gehen nach unten. Damit aus dieser Brise jetzt ein kräftiger Rückenwind wird, müssen wir unsere Universitäten und unsere Unternehmen unterstützen. Den Aufschwung zu gefährden, indem die Forschungsmilliarde blockiert wird, wäre in hohem Maße verantwortungslos“, warnt Leichtfried.

Im Rahmen der Forschungsmilliarde werden 700 Millionen Euro von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellt. Dadurch sollen bis zu 500 Millionen Euro an zusätzlichen privaten Investitionen ausgelöst werden. Mit der Milliarde wird unter anderem das Budget für die industriepolitische Initiative „Silicon Austria“ von 80 auf 110 Millionen Euro erhöht. Je 80 Millionen Euro stehen für Forschungsinfrastruktur und risikoreiche Forschung zur Verfügung. 281 Millionen Euro sollen an den Wissenschaftsfonds fließen, der damit vor allem Grundlagenforschung finanziert. (Schluss)

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