ORF III am Kulturdienstag: „Aus dem Rahmen“ zu „Kunst, Käse und Kantone – Karl Hohenlohe in der Schweiz“

Außerdem: „Erbe Österreich“ und „Mythos Geschichte“ zum Geheimbund der Freimaurer

Wien (OTS) - Am Kulturdienstag, dem 30. Mai 2017, beschäftigt sich ORF III Kultur und Information mit dem Mythos der Freimaurerei. Zuvor begibt sich Moderator Karl Hohenlohe im Hauptabend in einer Spezialausgabe von „Aus dem Rahmen“ in die Schweiz und berichtet dort über „Kunst, Käse und Kantone“ (20.15 Uhr). Die Eidgenossenschaft verfügt über mehr als 1.100 Museen und weltweit einzigartige Kunstsammlungen, aus denen der ORF-III-Kunstexperte die interessantesten herausgesucht hat. Aber auch dem Stiftsbezirk St. Gallen mit der berühmten Klosterkirche stattet er einen Besuch ab. Und damit die Kulinarik nicht zu kurz kommt, legt Karl Hohenlohe auch noch einen Stopp in der Appenzeller Schaukäserei ein.

Kaum um eine andere Vereinigung ranken sich annähernd so viele Verschwörungstheorien wie um den Freimaurerbund. Heuer feiert die Weltfreimaurerei ihr 300-jähriges Bestehen und ORF III zeigt aus diesem Anlass vier Dokumentationen. Den Auftakt macht „Erbe Österreich“ mit der neuen ORF-III-Produktion von Wolfgang Winkler „Die Freimaurer – Die Wahrheit hinter dem Geheimbund“ (21.05 Uhr). An der Wiege dieser Vereinigung standen hehre Ideale: die Durchsetzung von Humanität, Freiheit und Gleichheit in der Gesellschaft. Zum heurigen 300. Gedenkjahr der Gründung der ersten Freimaurerloge untersucht die Dokumentation, welche Wirkung das freimaurerische Gedankengut in Österreich und in Deutschland hatte.

„Mythos Geschichte“ thematisiert danach „Tempel, Logen, Rituale – Die Geheimnisse der Freimaurer“ (21.55 Uhr). Es gab eine Zeit, da gehörte es zum guten Ton, Mitglied des sagenumwobenen Geheimbundes zu sein. Die geistige Elite traf sich in Logen, stets dem idealisierten Menschen verpflichtet, der auf dem Weg zur Erkenntnis alles Schlechte in einem harten Läuterungsprozess zurücklassen soll. Dennoch hat vor allem der hohe Anteil an Politikern und anderen Entscheidungsträgern bis heute immer wieder die Vermutung genährt, hinter verschlossenen Türen, in geheimen Ritualen und Absprachen würden wesentliche Entscheidungen für unsere Gesellschaft getroffen, für die es keine demokratische Legitimation gibt. Welche Rolle nun die Freimaurer in der modernen Gesellschaft spielen, erklären Michael Erler und Karin Ludwig.

Ins Machtzentrum der Vereinigten Staaten führt danach die zweiteilige Dokumentation „Die verborgene Macht – Verschwörung in Amerika“ (22.45 Uhr) von Jeff Martin, Jennifer Maiotti und Anne Johnsons. Im ersten Film wird der Stadtplan von Washington D.C. genauer unter die Lupe genommen, denn darin sollen sich laut Verschwörungstheoretikern freimaurerische oder sogar satanische Symbole verbergen. Der zweite Teil von „Die verborgene Macht“ befasst sich mit dem „Geheimbund der Freimaurer“ (23.35 Uhr). Friedrich der Große, Mozart, Goethe, Benjamin Franklin, Alexander von Humboldt und Winston Churchill, sie alle sind Freimaurer gewesen. Und obwohl die Glaubensansätze der Freimaurerei durchaus ehrenvoll sein sollen, löste der Bund seit seinen ersten Nachweisen der Existenz Unbehagen bei den Mächtigen und Herrschenden aus. Warum das so ist und ob von den Freimaurern tatsächlich eine Bedrohung ausgeht, zeigt die abschließende Dokumentation des Abends.

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