„Eisige Welten – Das Reich der Kälte im Bann des Klimas“ im spektakulären „Universum“-Porträt

Im Rahmen des MUTTER ERDE-Programmschwerpunkts „2° sind mehr, als du denkst“ am 30. Mai in ORF 2

Wien (OTS) - Ein ganzes Drittel unserer Erde ist eine Welt aus Kälte und Eis – und dennoch sind Arktis und Antarktis den meisten von uns so unbekannt wie ein fremder Planet. Das Leben an den Polen ist hart und rau, es ist eine Welt der Extreme, in der im Sommer die Sonne nicht untergeht und im Winter überhaupt nicht über dem Horizont erscheint. Wer in diesen unwirtlichen Breitengraden überleben will, muss ganz besondere Überlebensstrategien entwickeln. Die „Universum“-Dokumentation „Eisige Welten – Das Reich der Kälte im Bann des Klimas“ von Vanessa Berlowitz und Alastair Fothergrill (Bearbeitung: Jutta Karger, Doris Hochmayer), die ORF 2 im Rahmen des MUTTER ERDE-Themenschwerpunkts „2° sind mehr, als du denkst“ am Dienstag, dem 30. Mai 2017, um 20.15 Uhr zeigt, zeichnet ein eindrucksvolles Porträt der arktischen und antarktischen Wildnis. Die spektakulären Perspektiven der bizarren, von Kälte geformten Landschaften geben Einblick in atemberaubende Lebenswelten – über und unter dem „ewigen“ Eis. Dessen Tage sind allerdings gezählt, und die beschleunigten klimatischen Veränderungen zeigen eine Welt in Bewegung, die Verlierer, aber auch Gewinner hervorbringen wird.

Die größte Herausforderung für viele Tiere und Pflanzen in diesen Kältegebieten ist nicht der Frost an sich – es ist vielmehr der Wechsel der Extreme: Der Winter an den Polen ist eine einzige lange, frostige Nacht. Nordlichter als einzige Lichtquelle bringen faszinierende Naturschauspiele, aber keine Wärme. Nach Monaten der Dunkelheit bringt der Frühling die Sonne wieder in die eisige Polregion – und die erstarrte Welt erwacht zu neuem Leben.

Fische, Vögel und Meeressäuger kehren in diese Welt der Extreme zurück, und auch für die Tiere, die den Winter hier überdauert haben, beginnt mit dem Frühling eine neue Zeit der Aktivität. In der Arktis sind es die Eisbären, die aus dem Winterschlaf erwachen und nun ihre Fettreserven auffüllen müssen. Doch der Klimawandel hat hier zum Teil dramatische Folgen: Der Rückzug des Packeises erschwert den Eisbären die Robbenjagd. Und die Robbenarten, die ihre Jungen auf dem Eis großziehen, verlieren immer mehr Lebensraum.

Auch am Südpol haben es die Bewohner nicht leicht: Im Zentrum der Antarktis liegt ein Kontinent, Antarktika, der weitaus kälteste der Erde. Auf den Plateaus herrschen auch im Sommer Temperaturen um minus dreißig Grad Celsius, nur an der Küste und auf der antarktischen Halbinsel können sie auch über den Gefrierpunkt steigen. Die Fallwinde der Antarktis sind die stärksten der Erde, sie können Orkanstärke erreichen. Der Südpol ist von einer fast drei Kilometer dicken Eisschicht bedeckt, und doch gibt es im Inneren des Kontinents auch eisfreie Täler, in denen nicht mehr Niederschlag fällt als in der Sahara. Auch an diese extremen klimatischen Bedingungen haben sich Tierarten angepasst, allen voran die Pinguine, die hier Brutkolonien von mehreren hunderttausend Individuen bilden können.

Die Sendung ist auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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