„kreuz und quer“ am 30. Mai: „Fleischlos die Welt retten“ und „Die Farm der Tiere“

Im Rahmen des MUTTER ERDE-Schwerpunkts „2° sind mehr, als du denkst“

Wien (OTS) - Auf der Suche nach den Beweg- und Hintergründen für den Trend zum Fleischverzicht: Im Rahmen des MUTTER ERDE-Schwerpunkts „2° sind mehr, als du denkst“ (Details unter presse.ORF.at) nimmt Vera Russwurm in „kreuz und quer“ – präsentiert von Doris Appel – am Dienstag, dem 30. Mai 2017, um 22.35 Uhr in ORF 2 die fleischlose Lebensform und ihre Auswüchse auch kritisch unter die Lupe.

Kurt Langbein und Florian Kröppel dokumentieren um 23.20 Uhr, was die moderne Forschung in den vergangenen Jahren über die Intelligenz der Tiere herausgefunden hat. In „Farm der Tiere“ zeigen sie, welche enormen kognitiven, kreativen und kommunikativen Leistungen Tiere erbringen können.

„Fleischlos die Welt retten“ – Ein Film von Christian Kugler, präsentiert von Vera Russwurm

Es ist einer der gesellschaftlichen Trends unserer Zeit: Immer mehr Menschen ernähren sich vegetarisch oder vegan, und auch viele Fleischesser versuchen, den Konsum tierischer Produkte zumindest zeitweise zu reduzieren. Antworten auf ihre Fragen nach den Beweggründen dafür findet die überzeugte Fleischesserin Vera Russwurm, die schon im Vorjahr erfolgreich für „kreuz und quer“ in Sachen „Essen retten“ unterwegs war, bei sehr unterschiedlichen Menschen: zum Beispiel bei der Schauspielerin Ulrike Beimpold, die im Film erstmals über ihre Motive spricht, auf Fleisch zu verzichten. Aber auch beim stärksten Mann Deutschlands oder bei einem tierliebenden Landwirt, der seine Schweine verwöhnt – damit ihr Fleisch später auch wirklich gut schmeckt.

Vera Russwurm erkundet in der Doku außerdem, welche problematischen Inhaltsstoffe in manchen Fleischersatzprodukten enthalten sind, und hört aus berufenem Munde, dass Insekten knusprig und – im Gegensatz zu Fleisch – CO2-neutral sind. Außerdem berichtet die TV-Talkerin über den hohen Energieverbrauch, der bis zur verkaufsfertigen Herstellung von einem Kilogramm Fleisch anfällt, und thematisiert, wie gesund fleischlose Ernährung tatsächlich ist.

„Die Farm der Tiere“ – Ein Film von Kurt Langbein und Florian Kröppel

Schimpansen erweisen sich beim Gebrauch von einfachen Werkzeugen Kleinkindern zumindest ebenbürtig, Krähen basteln in wenigen Sekunden Werkzeuge, die sie zuvor noch nie gesehen haben, Hunde können Hunderte Begriffe Gegenständen zuordnen, und der Gesang der Buckelwale weist zahlreiche Ähnlichkeiten mit der menschlichen Sprache auf.

„Die Grenze zwischen Mensch und Tier wird laufend verschoben“, beschreibt Christophe Boesch vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie die Entwicklung in der Erforschung der tierischen Fähigkeiten, „und wir wissen nicht, wie weit das noch gehen wird.“ Schon jetzt ist der Einfluss der Forschung auf das Bild von Mensch und Tier enorm. Manche scheinbar unumstößliche Regel der Evolution muss neu geschrieben werden: Boesch etwa hat nachgewiesen, dass männliche Affen weibliche Waisen adoptieren – ganz ohne Nutzen für die Verbreitung ihrer Gene, aus Mitgefühl.

Die Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001