SWV Wien fordert SVA-Unterstützung statt inakzeptabler Demozonen

SWV-Anträge im Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien am 30. Mai

Wien (OTS) - In der morgigen Sitzung des Wirtschaftsparlaments der Wirtschaftskammer Wien (WKW) fordert der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien (SWV Wien) Unterstützung für UnternehmerInnen, die durch Demonstrationen weniger Umsatz machen. Die von ÖVP und Wirtschaftsbund geforderten Demozonen in Wien werden aber entschieden abgelehnt. Der SWV Wien spricht sich zudem für eine bessere soziale Absicherung der Selbstständigen durch die SVA aus sowie für den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien. ++++

„Unternehmen, die durch Demonstrationen weniger Umsatz machen, muss schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Versammlungsfreiheit darf dabei aber nicht eingeschränkt werden. Demozonen in Wien sind daher schlicht inakzeptabel“, sagt Fritz Strobl, Präsident des SWV Wien. Stattdessen sollen Unternehmen, die durch Demonstrationen unvorhersehbare Umsatzeinbußen erleiden, Unterstützung durch die SVA erhalten. Als Vorbild dient die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), die Landwirten, die durch Hagel geschädigt wurden, SVB-Beiträge gutschrieb. Eine Initiative, die die Unterstützung des Wirtschaftsbundes im Nationalrat erhielt.

Soziale Absicherung stärken

Darüber hinaus muss auch die soziale Absicherung der Selbstständigen durch die SVA verbessert werden. Der SWV Wien fordert unter anderem die Abschaffung des Selbstbehalts, das Krankengeld ab dem vierten Tag sowie die Neugestaltung des Mahn- und Exekutionswesens der SVA. „Eine-Person-Unternehmen und Klein- und Mittelbetriebe sind, wie wir alle wissen, das Rückgrat der Wiener Wirtschaft. Damit das so bleibt, muss die SVA die Selbstständigen in finanziell schwierigen Situationen unterstützen statt sie in Richtung Konkurs zu drängen“, betont Strobl.

Wien braucht die dritte Piste

Der SWV Wien fordert zudem den Bau der dritten Start- und Landebahn am Flughafen Wien. „Der Bau der dritten Piste ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für die Region Ostösterreich und wichtig für den Tourismus in Wien“, betont der SWV-Wien-Präsident. Eine neu situierte Piste soll selbstverständlich auf die dicht besiedelten Stadtteile Wiens Rücksicht nehmen.

Aufklärung über www.creativespace.at gefordert

Vor wenigen Monaten wurde die Plattform www.creativespace.at der Wirtschaftskammer Wien überraschend vom Netz genommen, nachdem sie wenige Monate zuvor noch einem Relaunch unterzogen wurde. Mit Hilfe des Portals sollte die Wettbewerbsfähigkeit der Kreativwirtschaft gestärkt werden. Der SWV Wien fordert nun Auskunft von der Wirtschaftskammer Wien, welches neue Konzept und welche Strategie für die Kreativwirtschaft in Wien verfolgt wird.

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