VKI-Test: Viele gute Trekkingräder, aber 2 Rahmenbrüche

Jedes 10. Rad fällt beim Dauertest durch

Wien (OTS) - Trekkingräder sind eine beliebte Fahrradgattung, weil sie einen gewissen Komfort bieten und auf fast jedem Untergrund zu bewegen sind. Sie sind in der Regel mit allem ausgestattet, was laut Straßenverkehrsordnung für ein Fahrrad erforderlich ist, wie z. B. einer Lichtanlage. Ihr Praxisnutzten wird noch durch einen stabilen Gepäckträger gesteigert. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat insgesamt 20 Trekkingbikes getestet, 10 Herren- und 10 Damenräder. Der Preisbereich der Räder lag zwischen 750 Euro und 950 Euro. Wobei sich auch diesmal zeigte, dass sich die Qualität nicht im Preis widerspiegeln muss. Erschreckend ist, dass 2 Herren-Modelle wegen Rahmenbruchs mit „nicht zufriedenstellend“ durchfielen. Bei vier weiteren Rädern wurde ein Anriss einer Schweißnaht am Rahmen festgestellt. Details zum Test sind ab 24. Mai im neuen KONSUMENT und unter konsument.at zu finden.

Die 20 Testräder wurden von bedeutenden Herstellern gekauft. Wobei es sich genau genommen um 10 Modellpaare handelte, bestehend aus je einer Damen- und einer Herrenversion. Bis auf den Rahmen unterschieden sie sich in der Ausstattung kaum. Alle Räder waren mit Kettenschaltung, LED-Lichtanlage und – bis auf einen Hersteller – mit Scheibenbremsen ausgestattet. Der Kriterienkatalog für den Test war umfangreich: Von den technischen Komponenten über die Handhabung bis hin zur Sicherheit und Haltbarkeit wurde alles unter die Lupe genommen. Das Hauptaugenmerk wurde allerdings auf das Rad im Gebrauch gelegt. Die praktische Prüfung floss mit 40 Prozent ins Endurteil ein. Dabei haben 7 raderprobte Frauen und Männer das Fahren beurteilt. Generell kann man sagen: die Damen-Modelle waren etwas komfortabler. Die Herren-Versionen waren wegen der anderen Rahmengeometrie etwas sportlicher zu fahren, außerdem blieben sie mit beladenem Gepäckträger besser in der Spur. Um die Haltbarkeit der Trekkingbikes zu überprüfen, wurde zusätzlich im Labor ein Dauertest von 20.000 Kilometern simuliert. Danach sahen einige Räder ziemlich alt aus. Anrisse am Rahmen, Lenker oder Sattel führten allerdings nicht zur Abwertung auf ein negatives Gesamturteil, weil sie langsam mit der Zeit wachsen und sie in der Regel vor Materialversagen entdeckt werden. Bricht hingegen der Rahmen, wie bei 2 Produkten, ist die Verletzungsgefahr groß. Diese zwei Produkte fielen mit „nicht zufriedenstellend“ durch.

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es ab 24. Mai 2017 in der neuen Ausgabe des KONSUMENT. www.konsument.at.

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