Figl: Öffnung Anrainerparkplätze in der Inneren Stadt erst nach positiver Evaluierung

Vassilakou fährt über Bezirke einfach drüber – Einseitige Bevorzugung einer Gruppe gegen Interessen der Bewohner nicht akzeptabel – Anrainerparkplätze sind eine Erfolgsgeschichte

Wien (OTS) - "Maria Vassilakou fährt mit der einseitigen und unabgesprochenen Veränderung der Anrainerparkplätze über die Interessen der Innenstädter drüber. Damit zeigt sie einmal mehr, dass ihr Ideologie über alles geht", betont Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl zur heutigen Pressekonferenz der Vizebürgermeisterin. "Die Innere Stadt hat die meisten Anrainerparkplätze Wiens und den höchsten Parkplatzdruck. Damit tragen wir nun die Hauptlast dieser Verschlechterung. Dennoch hat es Maria Vassilakou nicht notwendig befunden, mit uns darüber zu sprechen", so der Bezirksvorsteher. Bisher wurde immer mitgeteilt, dass es keine Veränderung bei den Anrainerparkplätzen geben werde. "Jetzt wurden, ohne mit uns zu sprechen, einseitige Maßnahmen beschlossen, für die wir nun auch noch zahlen müssen", so Figl. *****

Über alle Parteigrenzen hinweg wurde eine Evaluierung der Anrainerparkplätze in der Inneren Stadt beschlossen. "Erst wenn sich nach dieser großangelegten Evaluierung, der Studie über die Auslastung, dem Dialog mit den Innenstädtern und dem politischen Diskurs herausstellt, dass diese Maßnahme gewünscht wird, wird der Erste Bezirk die Öffnung umsetzen", stellt der Bezirksvorsteher klar und weiter: "Eine Veränderung zu Gunsten einer einzelnen Gruppe, in diesem Fall der Wirtschaft, gegen die Interessen der Bewohner ist schlicht und einfach inakzeptabel." Dass eine solche Veränderung, ohne mit Bewohnern oder Bezirken zu sprechen, umgesetzt wird, sei scharf zu kritisieren. "Die Anrainerparkplätze sind ein Erfolgsmodell. Sie sind ein Meilenstein in der Verkehrsplanung der Inneren Stadt und wurden gemeinsam mit allen Parteien im Ersten Bezirk gefordert. Das ist ein Musterbeispiel, wie Zusammenarbeit im Bezirk über alle Parteigrenzen funktionieren kann", so Figl und abschließend: "Ich fordere Sie auf dieses Vorhaben zu stoppen, einen intensiven Dialog mit den Bewohnern darüber zu führen und dann einvernehmlich mit den Betroffenen die beste Lösung für alle umzusetzen."

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