„Sprung ins Leben“: VIER PFOTEN Aktion mit 3-D-Kreidekünstler erregt Aufsehen

Einsatz im Prater für ehemalige Ponykarussell-Pferde

VIER PFOTEN wollte damit auf die Situation jener Pferde hinweisen, die früher im Ponykarussell im Prater jahrelang im Kreis gehen mussten und nun nach dessen Schließung Anfang des Jahres weiter in der betriebseigenen Reitbahn eingesetzt werden
Indra Kley, Leiterin des VIER PFOTEN Österreich-Büros

Wien (OTS) - VIER PFOTEN erregte gestern Nachmittag mit einer spektakulären Aktion Aufsehen in der Prater Hauptallee: Der Kreidekünstler Gustavo Juares zeichnete auf dem Asphalt des Oswald Thomas Platzes in der Prater Hauptallee ein 3-D-Bild eines Pferdes; die geniale Technik ließ den Eindruck erwecken, das Pferd springe aus dem Inneren der Erde.  

VIER PFOTEN wollte damit auf die Situation jener Pferde hinweisen, die früher im Ponykarussell im Prater jahrelang im Kreis gehen mussten und nun nach dessen Schließung Anfang des Jahres weiter in der betriebseigenen Reitbahn eingesetzt werden“, sagt Indra Kley, Leiterin des Österreich-Büros von VIER PFOTEN. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Pferde in die wohlverdiente Pension gehen können. Der Sprung ins Leben, wie sie unser Kreidekünstler Gustavo dargestellt hat, steht somit symbolisch dafür, was wir und tausende unserer Unterstützer uns für die sechs Tiere wünschen.“ Die VIER PFOTEN Mitarbeiter verteilten zusätzlich Informationsbroschüren, Luftballons und Süßigkeiten an die Prater-Besucher.  

Die Tiere mussten für das Ponykarussell jahrelang bei lauter Musik oft stundenlang im Kreis laufen. Dass sie nun in der Reitbahn weiterschuften müssen,  ist aus Sicht von VIER PFOTEN ein unnötiger zusätzlicher Stress. 

Ursprünglich gab es im Frühjahr 2016 eine Vereinbarung zwischen VIER PFOTEN und den Betreibern des Karussells; darin war von acht bis zehn Tieren die Rede gewesen, für die die Tierschutzorganisation ein neues, artgemäßes Zuhause finden sollte. Auch die Prater GmbH sprach damals in einer Aussendung ebenfalls von einem „wohlverdienten Ruhestand“ für die Ponys. Nachdem die Betreiber im Herbst 2016 die Zusammenarbeit mit VIER PFOTEN beendet hatten, gaben sie Pläne bekannt, dass ein Großteil der Pferde auf der betriebseigenen Reitbahn im Prater weiter arbeiten soll.  

Für VIER PFOTEN ist das nicht akzeptabel. Kley: „Nach all den Jahren Arbeit wollen die Betreiber weiterhin Geld mit den Tieren machen – natürlich auf deren Rücken, nicht nur sprichwörtlich. Die Tiere wurden einfach umgeschult. Wir finden das schlicht unanständig.“ 

Unzählige Menschen finden das auch und haben in den letzten Monaten auf der Facebook-Seite von VIER PFOTEN nach der Zukunft der Pferde gefragt. „Dass sie in Pension gehen und ein bisschen wohlverdiente Ruhe genießen können, ist ganz vielen Leuten auch außerhalb Wiens ein echtes Anliegen“, so Kley abschließend.

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