LAbg. Hahn: „RH-Einkommensbericht zeigt Notwendigkeit für 1.700 Euro-Mindestlohn“

Lohnschere klafft immer noch weit auseinander

St. Pölten, (OTS) - LAbg. Doris Hahn, Arbeitsmarktsprecherin der SPÖ NÖ: „Frauen verdienen – schwarz auf weiß im Einkommensbericht nachlesbar – weniger als Männer. Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass Frauen häufiger als Männer in Dienstleistungs- und Hilfstätigkeiten und damit in schlechter bezahlten Berufen tätig sind und auch besonders häufig Teilzeit arbeiten.“

Auch die Tatsache, dass seit 1998 die Lohnschere zwischen jenen 10 % der NiederösterreicherInnen mit den niedrigsten Einkommen und den Einkommen der ‚oberen‘ 10 % eklatant auseinanderklaffen würde, sei Indiz genug nun einen Mindestlohn greifen lassen zu müssen.

LAbg. Hahn, die erneut den Antrag der SPÖ NÖ für einen Mindestlohn von 1.700 Euro einbringt, weiter: „Die Kinder sind es, die am meisten darunter zu leiden haben, wenn ihre Eltern mit ihrem Einkommen kein Auskommen mehr finden. Daher - und weil niedrige Löhne auch der Altersarmut Tür und Tor öffnen – gilt es nun den wichtigen Schritt zu einem Mindestlohn von 1.700 Euro zu setzen.“

Es gebe fast 50.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die man als sogenannte ‚Working poor‘ bezeichnet. Menschen, die zwar einer geregelten Arbeit nachgehen, deren Einkommen aber derart gering ist, dass sie damit nur schwer oder kaum auskommen können. Hahn abschließend: „Ein Mindestlohn schafft ein existenzsicherndes Einkommen und bekämpft somit Armut, stärkt die Kaufkraft, vermeidet einen Lohnwettbewerb nach unten und stellt einen Anreiz dar, arbeiten zu gehen. Daher wäre es wünschenswert, wenn unser Antrag nicht laufend von der ÖVP niedergestimmt würde, sondern diese sich endlich mit diesem Anliegen ernsthaft auseinander setzen und nicht vor der Realität die Augen verschließen würde.“

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