Schnabl: Niederösterreich muss deutlich besser werden

Ökonomen sehen NÖ als Schlusslicht bei Wachstumssteigerung

St. Pölten (OTS) - Niederösterreich schneidet bei den Arbeitslosenzahlen im Vergleich zu den anderen Bundesländern schlecht ab. Das zeigt, dass Investitionen durch die öffentliche Hand dringend notwendig sind, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren“, sagt der designierte Vorsitzende der SPÖ NÖ, Franz Schnabl: „Dazu brauchen wir beispielsweise auch Investitionen in Bildung, eine Forcierung des öffentlichen Verkehrs, damit der ländliche Raum zeitgemäß an die Ballungszentren angeschossen wird, Kinderbetreuung auch am Nachmittag muss flächendeckend gesichert werden.“

Dass diese Investitionen dringend notwendig sind, bestätigt auch ein aktuelles Bundesländer-Ranking, zusammengestellt von Unicredit-Bank Austria-Ökonomen, das in der heutigen „Presse“ erschienen ist:
Niederösterreich konnte 2016 das günstigere Konjunkturumfeld als einziges Bundesland nicht zu einer Wachstumssteigerung gegenüber dem Vorjahr nutzen – die Wirtschaftsleistung stieg lediglich um 1,1 Prozent. 2017 dürfte die niederösterreichische Wirtschaft um 1,4 Prozent zulegen. „Doch damit liegt unser Bundesland wieder an letzter Stelle. Wir müssen endlich gegensteuern und nicht nur schneller, sondern deutlich besser werden“, sagt Schnabl: „Im Bereich Arbeit und Arbeitsplätze, Kinder und Familie, Angebote für Kindergärten und für Frauen, Budget und Budgetvollzug und vor allem im Bereich innovativer Arbeitsplätze. Es ist also wirklich viel zu tun.“

„Unser Land hat extrem gute Chancen und ein Riesenpotenzial, gute und sichere Arbeitsplätze zu schaffen. Denn die Menschen wollen gute Jobs, von denen sie und ihre Familien leben können – geringe Wachstumssteigerungen bedingen, dass keine neuen Jobs geschaffen werden können und Jobs sogar verloren gehen“, erklärt Schnabl, der aus einer Top-Position in der Wirtschaft in die Politik wechselte:
„Es ist mir wichtig, den Wirtschaftsstandort Österreich und Niederösterreich auf hohem Niveau und mit starker Konkurrenzfähigkeit zu wissen. Dafür werde ich mein Know-How, das ich auf internationaler Ebene erworben habe, einsetzen. Noch fehlt es Niederösterreich an Tempo, aber ich bin sicher, dass alle Parteien in Niederösterreich mit uns gemeinsam für ein besseres, lebenswerteres und wirtschaftliches starkes Niederösterreich arbeiten werden!“

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