NÖAAB-Erber/Kern: Tirol geht bei Reform der Mindestsicherung in richtige Richtung

Tirol schlägt richtigen Weg ein – Wien bleibt chaotisch

St.Pölten (OTS) - In Tirol hat sich gestern der Landtag auf die Reform der Mindestsicherung geeinigt. Nach dem Burgenland vor wenigen Wochen ein weiteres Bundesland, dass die Notwendigkeit der Reform der Mindestsicherung erkannt hat. Beharrlich weigert sich aber weiterhin das Bundesland Wien, notwendige Reformen umzusetzen, obwohl ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern: „Immer mehr Bundesländern wird klar: Wir brauchen eine neue Gerechtigkeit im Sozialsystem. Sozialminister Stöger war lange gefordert ein bundesweit einheitliches System aus zu verhandeln und hat eine gesamtösterreichische Lösung verhindert. Nun haben wir verschiedene Regelungen und explodierende Kosten in Wien. Es wird Zeit für eine faire und gerechte Lösung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich.“

Für uns in Niederösterreich galt und gilt immer: Wer kurzfristig Hilfe braucht, wird immer Hilfe bekommen. Und wer arbeiten will, soll auch dabei unterstützt werden. Während viele Bundesländer das erkannt haben, ruht sich die Bundeshauptstadt noch immer auf ihrem selbst produzierten Chaos aus: „Wir haben es schon mehrmals betont: Wien muss endlich aufwachen! Wenn die BMS-Kosten von 626 Millionen Euro (2016) auf 1,6 Milliarden Euro (2021) ansteigen, läuft das Fass über. Wir laden Bürgermeister Häupl ein, sich in Niederösterreich zu erkundigen, wie eine Mindestsicherungsreform funktioniert und bieten ihm weiterhin an unser Mindestsicherungsgesetz zu kopieren“, betont VPNÖ-Sozialsprecher LAbg. Anton Erber.

Rückfragen & Kontakt:

NÖAAB
Andreas Steiner, BA
Presse und Politik
0664/8238476
andreas.steiner@noeaab.at
www.noeaab.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAB0001