ÖH zeigt sich erfreut über Erhöhung der Studienbeihilfe

Jahrelanger Einsatz hat sich ausgezahlt

Wien (OTS) - Die bevorstehende Erhöhung der Studienbeihilfe um 60 Mio. Euro ist für die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) ein Grund zur Freude. Der heute im Nationalrat von SPÖ und ÖVP eingebrachte Antrag sieht endlich die längst überfällige Valorisierung der Studienbeihilfe vor. "Wir freuen uns, dass sich unser jahrelanger Einsatz für eine Erhöhung der Studienbeihilfe ausgezahlt hat und die Forderung der Inflationsanpassung endlich Gehör gefunden hat", zeigt sich Lucia Grabetz vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung erfreut. Bedauerlich ist allerdings dass keine automatische Indexanpassung vorgesehen ist.

"Die Studienbeihilfe wurde seit 1999 nicht mehr valorisiert, dass sie nun endlich an die Lebensrealität der Studierenden angepasst wird, ist ein großer Erfolg und ein erster Schritt in die richtige Richtung", so Grabetz weiter. Der Einsatz der ÖH Bundesvertretung für ein gerechtes Behilfensystem zeigt endlich Früchte. "Die Studienbeihilfe ist die sozial treffsichere Maßnahme um es Studierenden zu ermöglichen, ihr Studium zu absolvieren", erklärt Grabetz. Gerade für Studierende ab 25, die laut Studierendensozialerhebung besonders armutsgefährdet sind, bietet die Erhöhung der Studienbeihilfe eine enorme Entlastung.

"Nun müssen weitere Baustellen angegangen werden, die finanzielle Lage vieler Studierender ist immer noch äußerst prekär", so Grabetz. So arbeiten etwa 75% der berufstätigen Studierenden nicht, um sich etwas dazu zu verdienen, sondern in erster Linie um ihre Lebenserhaltungskosten zu decken. Erschwerend kommen für erwerbstätigen Studierende die einzuhaltenden Toleranzsemester hinzu. "Für den neuen Wissenschaftsminister Mahrer gibt es viele offene Baustellen, die es anzupacken gilt", so Grabetz weiter. Die ÖH Bundesvertretung, als eine der wenigen Konstanten im hochschulpolitischen Bereich, stellt hier gerne ihre Expertise zur Verfügung.

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